Passions-Vespern zum Thema „Radikal aus Liebe“

Unter der Überschrift „Radikal – aus Liebe“ laden die evangelische Johanneskirche und die katholischen Kirchen St. Andreas und St. Lambertus zu ökumenischen Vespern in der Passionszeit ab Freitag, 27. Februar, ein.

„Radikal – dieses Wort klingt in unseren Ohren heute nicht positiv. Es lässt uns an Gewalt denken, an Extremismus, an Kompromisslosigkeit, die anderen schadet, an Übertreten von Grenzen des Anstandes und verletzende Härte“, sagt Pfarrerin Renate Zilian von der Johannes-Kirchengemeinde. „Und neigt nicht Religion zu solchen Formen der Radikalität? Schreckt das nicht viele überhaupt von Religion ab? In der Passionszeit beschäftigen wir uns mit der Radikalität, die uns an Jesus bis heute fasziniert, die uns aber auch verstört und bis heute korrigiert und ermutigt, aus der Liebe zu leben. Das ist die Wurzel (lateinisch: ‚radix‘), Aus ihr kommt die Kraft, Abgrenzungen zu überwinden, Konsequenzen zu tragen, und gegen Zerstörung und Gewalt immer wieder dem Leben Chancen zu geben.“ so Pfarrerin Zilian. Sie predigt am Freitag, 27. Februar, unter der Überschrift „radikal verwurzelt“ in der St. Andreaskirche, Andreasstraße 1.

„Radikal grenzüberschreitend“ heißt es in der Vesper am 6. März in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39. Die Predigt hält Dominikaner-Pater Elias H. Füllenbach.