OB-Kandidat aus Köln: „Düsseldorf wird eingemauert!“

Mark Benecke (44) ist Deutschlands bekanntester Forensiker. Vor allem im Privatfernsehen machte der stark tätowierte Kölner in den vergangenen Jahren auf seine Arbeit aufmerksam: Durch seine Arbeit mit Insekten an Leichen hat der Kriminalbiologe den Spitznamen „Dr. Made“. Derzeit mischt er Köln auf, will am 13. September bei der dortigen Oberbürgermeister-Wahl antreten. Mit einer Menge nicht ganz ernst gemeinter, klamaukartig anmutender Forderungen, tritt Benecke als OB-Kandidat für die Satirepartei „Die Partei“ an: „Karneval im Sommer“ will der Politik-Außenseiter, „die Verlegung des Kölner Hauptbahnhofs unter den Kölner Dom“ (er bezeichnet das Projekt in Anlehnung an Stuttgart als „K 21“) und pflegt alte-bekannte Feindbilder: „Düsseldorf wird eingemauert, wenn ich OB werde.“

Der bisherige Kölner OB Jürgen Roters, der mehr als 25 Jahre in Düsseldorf-Unterbach lebte und erst nach seiner Wahl zum Kölner OB in die rheinische Nachbarstadt gezogen ist, kandidiert nicht mehr und geht in den Ruhestand.