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Noch ein paar Baugruben mehr

08.08.2008 | 18:42 Uhr

KANALNETZ. Wo die neuen Rohre nicht unterirdisch verlegt werden können, wird die Straße aufgerissen. Infobüro in der Altstadt.

ALTSTADT. An sechs Stellen wird zurzeit in der Altstadt für das neue Kanalnetz gebuddelt. Wie berichtet, müssen für rund zwölf Millionen Euro die mehr als 100 Jahre alten Abwasserkanäle saniert werden. Ein Großteil der neuen Röhren wird unterirdisch im Stollenverfahren gebaut, wofür allerdings Einstiegsschächte nötig sind, die meist an Kreuzungen gegraben werden.

Das geht aber nicht überall, betont der Stadtentwässerungsbetrieb. So wurden an der Mutter-Ey-Straße bis zum Kay-und-Lore-Lorentz-Platz bereits erste Rohre in Gruben verlegt. Voraussichtlich bis Ende November wird dort gebaut.

An der Hafen- und der Schulstraße bis zur Akademiestraße werden zunächst die Rohre für Gas und Wasser an die Seite verlegt, damit die neuen Abwasserkanäle dort Platz finden.

Für den unterirdischen Stollenbau werden die offenen Schächte von "blickdichten Zäunen", so die Stadt, umgeben. An der Kreuzung Hunsrücken-/ Bolkerstraße ist vom dortigen Schacht aus ein Stollen bereits 15 Meter weit in Richtung Neustraße getrieben worden.

An der gleichen Kreuzung wird ab 1. September ein weiterer Schacht gebuddelt, von dem aus unterirdisch ein Kanalrohr in die Bolkerstraße hinein geschoben wird.

Der Stadtentwässerungsbetrieb hat für Anlieger, vor allem die Ladeninhaber und Gastronomen, ein Informationsbüro eingerichtet.

Info und Beratung für Anlieger: Grabenstraße 8, Sprechstunde dienstags 9 - 12 Uhr und donnerstags von 13 - 15.30 Uhr. Auskunft unter Tel: 15 97 39 39 montags bis freitags von 8 bis 15.30 Uhr. In Notfällen nach 15.30 Uhr unter Tel: 899 27 62. E-Mail unter: kanal.altstadt@stadt.duesseldorf.de.

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