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Neuer Spielplatz für Monheimer Schule

03.08.2010 | 21:39 Uhr
Neuer Spielplatz für Monheimer Schule

Monheim.Am Dienstag begann der Umbau des Spielhofes an der Lise-Meitner-Realschule. Von den 377 000 Euro Gesamtkosten trägt das Land 80 Prozent.

Bevor eine Sichtachse und neue Beleuchtung die Lise-Meitner-Schule in Szene setzen, haben die Baumaschinen ihren Auftritt. „Wir nehmen das Pflaster komplett auf und pflanzen zehn neue Bäume“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Die Arbeiten am Berliner Ring sollen der Schule nicht nur ein schickeres Entree verschaffen, sondern auch die Spielmöglichkeiten verbessern. Auf einem Teil des Hofs hinter dem Gebäude wird eine filigrane Seilnetz-Spielanlage entstehen: groß genug für den Schüleransturm in den Pausen; im Ganzen durchsichtig, damit die Lehrer Aufsicht führen können.

Praktischen Wert für die Schüler sollen die neuen Fahrradabsteller haben. Die alten Anlagen vor der Schule werden verschwinden, 55 stabile Anlehnbügel sollen neben einem neuen Eingang an der Heerstraße entstehen. „Die meisten Schüler stellen ihre Räder sowieso auf den Ständer“, stellt Fritz-Ulrich Axt vom Bereich Bauwesen fest. Da seien die alten Halter zum Einklemmen der Reifen nicht mehr sinnvoll.

Neue Beleuchtung soll Angsträume verhindern

Völlig neu errichtet wird außerdem die Beleuchtung. Die Lampen werden vom Gebäude ausgesteuert, sollen Angsträume auf dem Spielhof verhindern.

Die Gesamtkosten betragen rund 377 000 Euro. Dabei fördert das Land die Neubauten zu 80 Prozent - als Verbesserung des Wohnumfelds im Berliner Viertel. Das Teilprojekt an der Lise-Meitner-Realschule schließt damit den Bogen, der mit der Umgestaltung des Oberstufenhofs am Otto-Hahn-Gymnasiums 2002 begann.

Kein Neubau und deshalb nicht mit Landeszuschüssen versehen ist die Anbindung des Spielfeldes südlich der Realschule. Zu dem bolzplatzgroßen Stück geht man bisher entlang der Straße um die Sporthalle herum. Demnächst ist der Platz während der Pausen direkt zugänglich.

Der symbolische erste Spatenstich wurde mit schwerem Gerät ausgeführt. Das Hantieren mit dem Minibagger ließ Bürgermeister Zimmermann stolz lächeln. Kratzte er erst nur zaghaft am Wurzelwerk, hob er - ermutigt durch Baggerführer Bertram Bange - dann doch beherzt ein Loch aus. Danach übernahmen wieder die Profis, damit der Schulhof wie geplant bis zum 16. September fertig wird.

Max Glockner

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