Nach sieben Monaten Umbau: Bar Barossa ist der neue Treffpunkt im Viertel

Zwei Jahre lang stand das alte Spritzenhaus Am St. Swidbert 69 leer und es war lange fraglich, ob dort noch einmal ein gastronomischer Betrieb eröffnen würde. „Nachdem bereits die benachbarte Gaststätte ‘Der Ritter’ vor vier Jahren geschlossen wurde, hatten wir das Gefühl, wir müssen etwas für die Belebung dieses Viertels tun“, sagt Christian Brandt. Zusammen mit seinem Freund und Nachbarn Thomas Koerver wurde beschlossen, im Spritzenhaus das Lokal „Bar Barbarossa“ zu eröffnen. Ein mutiger Schritt, denn schließlich ist keiner der beiden Männer gelernter Gastronom.

Sieben Monate dauerte der Um- und Ausbau, bis in dem denkmalgeschützten Backsteingebäude ein schlichter aber gemütlicher Gastraum mit Theke und 25 Sitzplätzen entstand. „Wir bieten hier gute, einfache und frische Gerichte aus der mediterranen Küche an. Dabei haben wir eine täglich wechselnde Tageskarte“, sagt Brandt. Tapas, Pizza, Pasta, Salate und frischer Kuchen kann der Gast beispielsweise wählen. Dabei können auch alle Speisen mitgenommen werden. Passend zum Namen werden zudem Cocktails angeboten „Und wir haben eine gute Weinkarte mit fairen Preisen“, sagt Brandt. Er möchte die Bar Barossa zu einem Treffpunkt machen, an dem man immer jemanden ohne große Verabredungen antreffen kann. „Von den Kaiserswerthern wird dieses Angebot bereits gut angenommen. Zwei Stammtische treffen sich bei uns regelmäßig. Jetzt müssen wir noch unseren Laden in den angrenzenden Stadtteilen wie Kalkum und Lohausen bekannter machen“, sagt Brandt.

Zudem plant er auch kleine kulturelle Programme wie Jazz-Konzerte und Lesungen. Wechselausstellungen mit den Werken verschiedener Kaiserswerther Künstler sind bereits zu sehen. Die Bar Barbarossa hat Dienstag bis Freitag ab 16 Uhr und Samstag und Sonntag ab 14 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag.