Mieterstruktur soll bestehen bleiben

Hassels..  Die Lage in Hassels-Nord hat sich weiter entspannt. Dies ist der Tenor der jüngsten Sitzung des Runden Tischs Hassels. Erstmals nahm daran ein Vertreter der Gesellschaft teil, die am Jahresanfang die Betreuung der Wohnhäuser an Potsdamer, Fürstenberger Straße und Altenbrückstraße, übernommen hat. Es ist die In-West-Partners GmbH Co. KG“ (IWG).

Frank Illmann, Geschäftsführer des Unternehmens, das sich seit 1. Januar um die Häuser kümmert, erläuterte Einzelheiten, die zur weiteren Beruhigung im Gebiet, das am Mittwoch noch von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft besucht worden war, beigetragen haben. So ist im Auftrag der IWG, besonders in den Abendstunden, ein Sicherheitsdienst rund um die Häuser Potsdamer Straße und Fürstenberger Straße unterwegs. Dieser ist – flankierend zu Einsätzen von Polizei und OSD – im Einsatz. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes kümmerten sich beispielsweise um illegale Sperrmüllablagerungen, stünden aber auch den Mietern als Ansprechpartner zur Verfügung, erläuterte Illmann.

Zurzeit werden die Häuser für insgesamt 46 Millionen Euro im Bestand saniert. Allein im ersten Bauabschnitt sind 400 Familien in ihren Wohnungen betroffen, 200 Bauarbeiter seien im Einsatz, erklärte Frank Illmann. Hinsichtlich der von den Mietern in der Folge befürchteten Mieterhöhungen teilte der Vertreter der IWG mit, dass diese in Abhängigkeit zu den Modernisierungskosten stehen würden und eine verlässliche Aussage dazu erst nach Abschluss der jeweiligen Bauabschnitte getroffen werden könne. Ein Interesse daran, die derzeitige Mieterstruktur zu verändern, bestehe aber nicht.