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Mehr als 240.000 Besucher kamen zur "boot"

01.02.2010 | 10:51 Uhr

Düsseldorf. Die Wassersportbranche blickt wieder mit Zuversicht in die Zukunft. 240.200 Besucher - mehr als im Vorjahr - aus mehr als 60 Ländern sorgten bei der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse "boot", die Sonntag endete, für Optimismus in der Branche und gute Geschäfte.

Die Boot setzte auf Mitmach-Angebote: Wasserski konnten die Besucher in Halle 02 ausprobieren.

Neun Tage lang stellten auf der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse "boot" 1.568 Aussteller in 17 Messehallen Bootspremieren, neue Wassersportgeräte sowie Ausrüstungen und Zubehör vor. Das schauten sich 240.20 Besucher an (2009: 238.000) „Wir haben unsere Ziele voll erreicht. Es ist uns sowohl gelungen, der Branche wichtige Impulse zu geben als auch mehr junge Menschen und Familien an den Wassersport heranzuführen,” so Messe-Chef Werner Matthias Dornscheidt. „Das Konzept, verstärkt auf Angebote zum Mitmachen zu setzen und Wassersport erlebbar zu machen, ist aufgegangen."

50.000 Besucher aus dem Ausland

Nur das Winterwetter hinderte manchem am Besuch. Dennoch blieb am Ende ein leichtes Plus übrig. Rund 50.000 Besucher reisten aus dem Ausland zur boot an. Jeder Dritte kam aus dem Süden, Osten und Norden Deutschlands.

Liebstes Kind des boot-Besuchers ist das Segelboot. Fast jeder Zweite interessierte sich dafür. Motorboote standen bei 35 Prozent der Besucher hoch im Kurs. Über Bootsausrüstungen und Zubehör wollten sich knapp 37 Prozent informieren. Fast jeden Vierten zog es in die Tauchsportmesse. Der große maritime Reisemarkt wurde von 28 Prozent der Besucher angesteuert.

Die Espresso war das größte Schiff auf der Boot.

Der Markt für Segelboote und Segelyachten hat nach Angaben von BVWW-Geschäftsführer Jürgen Tracht deutlich an Schwung gewonnen. Die Verkäufe liegen über dem Vorjahresniveau. Beflügelt haben das Geschäft vor allem günstige Preise. Bevorzugtes Segment sind Boote bis 12 Meter Länge.

Verhaltenes Geschäft mit Großyachten

Bei Motorbooten sind kleine Typen sehr gefragt. Auf dem Niveau des Vorjahres liegt die Nachfrage nach Motorbooten im mittleren Segment.

Verhalten läuft das Geschäft mit Großyachten. Die Branche konnte bei der boot 2010 allerdings zahlreiche hochkarätige Kontakte knüpfen, ihre Kunden pflegen und konkrete Angebote unterbreiten. Sie setzt auf ein gutes Nachmessegeschäft. Die Tauchbranche ist rundum zufrieden und sieht sich im Aufwind. Mehr Besucher und gute Umsätze kennzeichnen den Messeverlauf in diesem Angebotsbereich.

Liebstes Kind des boot-Besuchers ist das Segelboot.

Auch die Aussteller von hochwertigen Bootsausrüstungen und Zubehör zeigen sich mit der boot 2010 zufrieden. Die Werterhaltung und Nachrüstung von Booten ist nach wie vor ein großes Thema. Beim Urlaub wird nicht gespart! Die Vercharterer und Aussteller im Bereich Wassertourismus sprechen von Umsätzen über dem Vorjahresniveau. Viele bezeichnen die boot 2010 als die beste Messe seit Jahren. Hoch im Kurs stehen die internationalen Charterreviere rund um das Mittelmeer und die führerscheinfreien Binnenreviere Deutschlands.

Die 14 Themenwelten der boot kamen bei den Besuchern wieder hervorragend an. Das gilt vor allem für das Segel Center, die Urlaubswelt, das Tauchsport Center und die Beach World. Das Aktionszentrum in der Halle 1 traf nicht nur den Nerv der jungen Wassersportler, sondern auch den der ausstellenden Industrie, die im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein will.

NRZ

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