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Ermittlungen

Mehr als 200 Hinweise auf brutalen Doppel-Vergewaltiger

20.11.2014 | 14:10 Uhr
Mehr als 200 Hinweise auf brutalen Doppel-Vergewaltiger
Die Polizei Mettmann fahndet seit dem 11. November mit großem Aufwand nach einem Vergewaltiger, der schon mindestens zwei Frauen überfallen hat.

Mettmann.  Innerhalb einer Woche sind mehr als 200 Hinweise auf den brutalen Vergewaltiger aus dem Kreis Mettmann bei der Polizei eingegangen. Es war aber noch keiner dabei, der konkret zu einer bestimmten Person führt. Wichtige Informationen versprechen sich die Ermittler von einem anonymen Hinweisgeber.

Sein Gesicht ist auf Fahndungsplakaten, Handzetteln, in der Zeitung und im Internet zu sehen - doch noch ist der Doppel-Vergewaltiger aus dem Kreis Mettmann nicht identifiziert. Der Mann, der sich am 31. Mai und am 29. September brutal an zwei Frauen in Langenfeld-Berghausen und Hilden-Süd vergangen haben soll, ist weiter auf freiem Fuß. Bisher gebe es mehr als 200 Hinweise auf den Täter, gibt die Polizei am Donnerstagmittag einen Einblick in den aktuellen Stand der Ermittlungen; es sei aber noch keiner dabei, der konkret zu einer bestimmten Person führt.

Trotzdem wertet die Polizei die groß angelegte Öffentlichkeitsfahndung seit dem 11. November als Erfolg: "Es sind erfreulich viele Hinweise eingegangen, und auch heute kommen noch welche - das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen", so Polizeisprecher Frank Sobotta. Viele Hinweisgeber meinen den Mann auf dem Phantombild schon einmal an bestimmten Stellen gesehen zu haben. Um welche Bereiche es sich dabei konkret handelt, behalten die Fahnder aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch für sich. "Es liegt noch viel Ermittlungsarbeit vor uns", sagt Sobotta. "Wir sind weiterhin optimistisch, dass wir den Täter stellen werden."

Konkrete Hinweise per Post

Wichtige Informationen verspricht sich die Polizei von dem anonymen Hinweisgeber, durch den der zweite Vergewaltigungsfall in Hilden-Süd erst bekannt wurde. Er oder sie hatte der Polizei Anfang November per Brief so konkrete Hinweise gegeben, dass das zunächst unbekannte Opfer ermittelt werden konnte. "Das ist ein wichtiger Zeuge, der uns bestimmt weiterbringen kann", appelliert die Polizei an den oder die Unbekannte, sich zu melden.

Foto: Polizei Mettmann

Zur Unterstützung der Öffentlichkeitsfahndung hat die zuständige Staatsanwaltschaft in Düsseldorf 1500 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt, die zur Ergreifung und Verurteilung des gesuchten Straftäters führen. Dieser wird so beschrieben:

  • Anfang bis Mitte 20
  • größer als 1,80 Meter
  • stabile bis kräftige Figur
  • dunkelblondes, kurzes Haare
  • Babygesicht
  • spricht gebrochen Deutsch
  • auffällig dicke Waden

Hinweise erbittet die Kreispolizeibehörde Mettmann unter der Sonderrufnummer 02104/982-7129 oder per E-Mail an poststelle.mettmann@polizei.nrw.de.

Sophia Schauerte

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2014-11-20 14:10
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