Lauter Müllkippen
26.04.2011 | 17:11 Uhr 2011-04-26T17:11:00+0200
Düsseldorf. Ausflügler, Grillfreunde und zu meist junge Gruppen, die sich am Rheinufer oder im Grünen treffen, kippen ihre Abfälle einfach auf den Boden.
Ostern waren etliche öffentliche Erholungsflächen verdreckt. „Das war das bisher schlimmste Wochenende“, stellt Michael Zimmermann, Chef des Ordnungsamtes, fest. Die Stadt ist nahezu machtlos, um Müllsündern das Handwerk zu legen. Dem Ordnungsamt gelingt es nur selten, eine Verschmutzung „einer konkreten Person“ zuzuordnen und ein Bußgeld zu verhängen. Zimmermann: „Mit Kontrollen kriegen wir das Problem nicht in den Griff.“
Ein Dutzend
Sonderaufträge
Das Umweltamt musste der Stadtreinigung jetzt rund ein Dutzend Sonderaufträge erteilen, damit die Müllecken entlang des Rheinufers verschwinden. 350 Arbeitsstunden und 50 Männer der Awista waren nötig, um Pizzadeckel, Grill-Alubleche, Dosen und Bierflaschen und anderen Unrat auf den Oberkasseler Rheinwiesen, dem Fleher, Hammer und Volmerswerther Deich, im Himmelgeister Rheinbogen, am Paradiesstrand und an weiteren Uferbereichen vom Medienhafen bis zur Altstadt und in Kaiserswerth sowie im Rheinpark aufzusammeln, bilanziert Awista-Sprecher Ralf Böhme.
„10 000 Euro hat uns jetzt allein die Reinigung am Rheinufer gekostet“, klagt Inge Bantz, Vize-Leiterin des Umweltamtes. Da müssen öffentliche Mittel verwendet werden, um Abfälle anderer wegzuräumen. „Diesen Anspruch kann eine Gesellschaft auf Dauer nicht erfüllen. Die Bürger müssen dafür selbst Sorge tragen und ihren Müll wieder mitnehmen “, fordert Bantz. Sonst sei es „unglaublich schwierig“, die Rheinufer in einem akzeptablen Zustand zu halten.
Rüdiger Gutt (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen, warnt davor, bei besonderen Verschmutzungen automatisch die Awista zu rufen. „Damit bestätigen wir die Leute, die glauben, dass irgendjemand schon ihren Dreck wegräumt.“ Er setzt auf Appelle, räumt aber ein, dass sie gerade bei denjenigen nicht ankommen, die ihre Picknickreste achtlos wegwerfen. „Ostern sah ich bei meinem Ausflug einen Radfahrer vor mir, der seine leere Flasche einfach auf den Weg warf, so dass sie zerplatzte. In diesem Moment hatte ich mir einen Polizisten in der Nähe gewünscht.“
Auf frischer Tat lassen sich aber nur die wenigsten ertappen. Wenn beim Picknick die Abfälle auf dem Boden liegen, darf der Ordnungsdienst noch nicht eingreifen. Zimmermann: „Eine illegale Abfallbeseitigung liegt erst vor, wenn der Betreffende sich entfernt, ohne den Müll vorher einzusammeln.“ Bei einer Nachkontrolle ist es aber nahezu unmöglich, herauszufinden, wer was zurück gelassen hat.
16:15
#1 von Hevener
Selten einen so substanzlosen Kommentar gelesen. Wenn Sie die städtischen Mitarbeiter, die diese unerträgliche und für die Allgemeinheit kostenträchtige Vermüllung der Landschaft verfolgen, auch noch verhöhnen, dann sind Sie wohl selbst ein Sympathisant von diesen verantwortungslosen Bürgern, die solche asozialen Zustände verursachen.
13:05
@Hevener
Wollten Sie nur spaßig sein, oder sollte ihr Geschreibe einen ernsten HIntergrund haben?
Beides ist Ihnen nicht gelungen. Denken Sie mal an Dieter Nuhr Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die F...... halten.
Wenn ich ihre frustierten Zeilen so lese, gehe ich davon aus, dass Sie bereits Kontakt mit dem O-Amt Düsseldorf hatten. Vermutlich keinen guten. Aber stellen Sie sich doch mal die Frage, wer die Ursache für ein Handeln des Ordnungsamtes gibt,
Wobei, dafür müßten Sie nachdenken,...... lassen Sie es besser.
Freundlicher Gruß
07:10
„Ostern sah ich bei meinem Ausflug einen Radfahrer vor mir, der seine leere Flasche einfach auf den Weg warf, so dass sie zerplatzte. In diesem Moment hatte ich mir einen Polizisten in der Nähe gewünscht.“
Interesannt. Wäre ein Polizist da gewesen hätte der den Täter wahrscheinlich sofort niedergeschossen. Anschließend hätte es einen Show-Prozess gegeben um anderen zu zeigen, was mit solchen schwerstkriminellen Leuten passiert.
Der Täter würde dann mit der Todesstrafe verurteilt und sofort weggebracht.
Jaja,wenn das Ordnungsamt zu viel Macht krigt wird es wiederlich. Das Parkwächter-Syndrom macht sich breit. Man gibt scheinbar unwichtigen,frustrierten Leuten einen Funken Macht und sie verfallen in eine Art Wahn alles und jeden zu ermahnen und zu bestrafen.
Das dass O-Amt in Düsseldorf sogar Blaulicht an ihren Autos hat ist eine Frechheit. Wofür?
Zentrale an alle Wagen: frischer Hundehaufen auf der Kö. Sonder- und Wegerechte freigegeben.
Wagen 3 an Zentrale, dürfen wir den Täter zur Not mit unseren Strafzetteln kaputtknüppeln?
Zentrale an alle Wagen, Strafzettelknüppel-Waffengebrauch ist freigegeben