Laubbläser wirbeln Feinstaub auf
09.11.2010 | 17:50 Uhr 2010-11-09T17:50:00+0100
Düsseldorf.Sie sind laut, sie machen Dreck und wirbeln auch jede Menge Feinstaub auf. Hunderte dröhnende Laubbläser werden jeden Tag in Parkanlagen, auf Straßen und inzwischen selbst auf kleinen Privatgrundstücken in Düsseldorf eingesetzt.
Baumärkte bieten Laubbläser schon ab 40 Euro an. Der Lärm verdirbt Spaziergängern in Düsseldorf die Herbststimmung und drückt Anwohnern aufs Trommelfell. Das Umweltamt hat das Problem längst erkannt. Doch bisher gibt es nur Absichterklärungen: Man wolle in Zukunft „lärmarme Laubbläser“ anschaffen“, so Dezernentin Helga Stulgies.
Beschwerden laufen meist ins Leere
Beschwerden von Lärm geplagten Anwohnern laufen meist ins Leere. Laubbläser dürfen benutzt werden. Es gibt nur zeitliche Einschränkungen. Zwischen 22 und 6 Uhr gilt generell Nachtruhe. In reinen Wohngebieten dürfen die Krachmacher nur werktags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr betrieben werden. Eine Alternative sieht Manfred Krick, Leiter des Gartenamtes nicht. „Ohne die Geräte schaffen wir die Arbeit nicht.“ Denn die verwelkten Blätter der über 200 000 Park-Bäume würden ein halbes Fußballfeld mit einer Höhe von einem Meter bedecken. Deshalb seien die 200 Laubbläser unverzichtbar, wenngleich Krick einräumt. „Laut sind sie schon - gerade unsere kleineren Laubbläser. Da müssen unsere Mitarbeiter Ohrenschützer tragen.“ Schließlich können diese Geräte bis zu 100 Dezibel laut werden. Der Schallpegel ist so hoch, als würde man in einer Disco direkt vor dem Lautsprecher stehen.
Die Awista ist mit bis zu 280 Mitarbeitern dabei, insgesamt 2000 Tonen Laub, das die 56 000 Straßenbäume Jahr für Jahr abwerfen, einzusammeln. Und das mit großem technischen Aufwand: 56 Kehrmaschinen, 46 Kehrichtwagen, sechs Laubsauger und 44 Laubbläser. Die Stadtreinigung verwendet diesmal erstmals auch Laubbläser der neuesten Generation- mit 92 Dezibel sind sie zwar leiser, aber immer noch zu laut.
Nicht nur der Krach beschäftigt das Umweltamt. Die Behörde befürchtet bei Laubbläsern erhöhte Feinstaub-Belastungen und hat das Labor für Umweltmesstechnik der FH Düsseldorf mit einer Untersuchung beauftragt. Erste Messungen deuten auf eine „generell sehr hohe Feinstaub-Konzentration“ hin.
Auch Schimmelpilze in der Luft
Es kommt noch dicker: Nicht nur Staub wird aufgewirbelt, sondern auch Schimmelpilze, Hunde-, Katzen- und Vogelkot. „Uns macht das Sorge. Deshalb gibt es weitere Messungen. Wir wollen wissen, wie stark diese Belastung ist,“ sagt der Leiter des Umweltamtes, Werner Görtz. „Das betrifft gerade diejenigen, die die Geräte benutzen. Daher sollte man sich überlegen, ob Laubbläser im privaten Gebrauch wirklich eine Erleichterung sind.“
11:27
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20:56
Amen
12:40
So wie ich das beobachtet habe, sind die städtischen Bediensteten inzwischen mit weit leiseren Geräten mit Viertaktmotoren ausgerüstet die auf dem Rücken getragen werden. Diese Geräte dürften bei der Personallage wegen ihrer Effektivität unverzichtbar sein. Hat schon mal einer nachgemessen, wie viel Feinstaub und Pilzsporen bei einem heftigen Herbstwind verwirbelt werden?
In der Tat: man kann ein freies Land demokratisch so verrechtlichen, verregeln und verreglementieren: bis am Ende die Freiheit gestorben ist. Und: Die Freiheit stirbt stets scheibchenweise.
19:33
Es ist wirklich jedes Jahr das gleiche.Man kann es bald wirklich nicht mehr hören.Wird gepustet wird gequakt,wird gesaugt wird gequakt,und wenn da zb. 10 Stadtsoldaten mit Rechen und Besen
zugange sind heißt es da gibt es Maschinen für.
Wie man es macht ist es sowieso falsch.
Also : ein Hoch auf die Laubsauger
18:44
Und jetzt, bekommen die Bäume und der Rasen, ab dem nächsten Jahr dann, von Rot Grün, eine Umweltplakette?
Die Parteien sind so erbärmlich und dumm. Und alles was sie umsetzten, kostet uns, dem Normalverbraucher, immer mehr Geld.
Und trotzdem bekommen die Grünen Hinterwäldner, laut Meinungsumfragen noch mehr Zustimmung.
Da kann ich Herrn Sarrazin nur Recht geben. Deutschland verdummt.
17:45
Na dann kommt alle helfen. Ich arbeite selbst mit solch einem Gerät und puste jedes Jahr ca. 10to (Ca.100cbm) Laub zusammen. Ich bin mal gespannt wie langes es dauert wenn man alles wie früher mit dem Rechen zusammenharkt und auflädt. Diese so verteufelte Gerät ist eine enorme Arbeitserleichterung und ich glaub auch nicht das mir mein Chef 10 Laubfeger beiseite stellt die das alles schön von Hand aufladen.
Last die Kirche im Dorf und regt euch doch wegen solch Pilepalle nicht auf. Allein das Papier auf dem sowas gedruckt ist belastet mehr die Umwelt als die Laubpuster.
16:56
zu 6 :Gähn ,ich kann es auch nicht mehr hören .
Jedes Jahr die selbe SCHEIßE.
16:21
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15:55
Im Umweltamt sitzen wohl auch nur Sesselpuper. Diese Dinger müssen doch auch durch den Tüv. Da frage ich mich, was wird da geprüft und wer verdient da wohl noch etwas nebenbei.
15:52
Und jedes Jahr die gleiche Leier. Und auch DerWesten wird erst Ruhe geben, wenn alles verboten oder auf dem Index steht, was entweder laut ist, stinkt oder halt beim duschen nass macht.
Kaum zu glauben, dass mittlerweile jede gefühlte Wahrnehmung über die Rationalität gestellt wird. Wo ist bitte der Resetknopf?