Kunstakademie will weiter Mehrheit für Professoren im Senat

Die von der Landesregierung im beschlossene Änderung des Kunsthochschulgesetzes erforderte eine umfangreiche Anpassung der Grundordnung, der „Verfassung“ der Düsseldorfer Kunstakademie. Im Kern steht dabei eine Veränderung der Zusammensetzung des Senats. Hier hat sich die Kunstakademie einvernehmlich entschlossen von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, einen Ausnahmeantrag an das Ministerium zu stellen. Anstatt einer Parität der Gruppen der Studierenden, Mitarbeitern und Professoren soll es im Senat weiter eine Mehrheit der Hochschullehrer geben. Den Studierenden und den in den Werkstätten beschäftigten Künstlern wurden jedoch weitergehende Mitsprachemöglichkeiten eingeräumt.

Parität für Frauen und Männer

Zudem müssen in Zukunft alle Gremien zur Hälfte mit Frauen und Männern besetzt werden. Die jetzt beschlossene Grundordnung muss nun vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung beschlossen werden. „Ich bin froh, dass es nach einer langen und intensiven Diskussion zwischen allen Beteiligten gelungen ist, eine maßgeschneiderte Lösung für die Kunstakademie Düsseldorf zu beschließen. Es ist wichtig und hat eine lange Tradition die Kunst stets in den Mittelpunkt zu stellen, zugleich sollen sich aber auch alle an der Akademie Tätigen angemessen vertreten fühlen. Wir alle tragen zum Erfolg und zur Zukunft der Akademie bei“ sagte Rektorin Professor Rita McBride.

Mack soll Ehrenmitglied werden

Beschlossen hat der Senat außerdem dem Ministerium Jochen Beißert als Kanzler zur Ernennung vorzuschlagen. Und in Anerkennung ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Lebensleistung sprach sich der Senat dafür aus, Katharina Sieverding, Otto Piene und Heinz Mack die Ehrenmitgliedschaft der Kunstakademie Düsseldorf zu verleihen.