Kindersitzung von Kindern für Kinder

Die Patenkinder der Rheinischen-Garde präsentieren am Mittwoch, 11. Februar, ab 11.11 Uhr die erste richtige Kindersitzung von Kinder für Kinder in der Aula der Paulusschule.

„Kinder an den Karneval heranzuführen, dieses Thema nimmt sich die Rheinische Garde Blau-Weiss zu Herzen und hat mit der Paulusgrundschule ein toll funktionierendes Projekt“, sagt Janine Kemmer, Präsidentin der Rheinischen Garde Blau-Weiss.

Mit den Kindern, Eltern, Lehrern und besonders der Schulleitung sei es gelungen, hier nicht nur das „Karneval feiern“ zu vermitteln, sondern den Karneval zu leben.

Die Kinder werden in alle Themen einbezogen und gestalten so ihren Karneval mit. Sie sollen dadurch lernen, dass Karneval nicht nur Feiern bedeutet, sondern auch Arbeit, die aber Spaß macht. Dazu gehört es, Kostüme auszudenken und umzusetzen, zu dekorieren und den Planwagen für den Rosemontagszug zu gestalten sowie Programmpunkte für die eigenen Sitzung. All das ist jetzt geschafft, so dass eine komplette Sitzung präsentiert werden kann.

Nächstes Jahr Teenager-Sitzung

Kinderpräsident der Garde, Arthur Marré (neun Jahre), wird nicht nur seine Büttenrede halten, sondern auch als Präsident durch das Programm führen. Ein Kinderelferrat und ein Kinderzeremonienmeister werden ihn auf der Bühne unterstützen. Das bunt gespickte Programm wird selbstverständlich ausschließlich von Kindern präsentiert. Tanzgruppe, Mundartlieder, Büttenredner, Witze-Erzähler und vieles mehr stehen auf dem Programm. Für die Kinder ein Highlight: Sie empfangen das Düsseldorfer Prinzenpaar Prinz Christian II und Venetia Claudia.

Unterstützt wird das Projekt musikalisch von der Band Linsending. Blau-Weiss-Präsidentin Kemmer, erfüllt sich mit dieser Veranstaltung einen Traum. „Kindern zu zeigen wie der Karneval wirklich ist, ihn mit zu gestalten und zu leben, dass ist das Ziel“, sagt sie. Im nächsten Jahr soll ein weiteres Projekt folgen: Karneval von Teenager für Teenager.

Kleiner Wermutstropfen: Karten gibt es für diese Sitzung nicht mehr.