Keine bedenkliche Luftqualität

Gerresheim..  Messungen der Stadt von Feinstaub und Stickstoffdioxid auf der Glashüttenstraße in Gerresheim, die jetzt in der Sitzung der Bezirksvertretung 7 vorgestellt wurden, haben keine bedenklichen Werte ergeben. Eine entsprechende Bitte hatte das Stadtteilgremium Ende vergangenen Jahres an die Verwaltung gerichtet.

Demnach sei auf dem Abschnitt der Glashüttenstraße mit der erfahrungsgemäß höchsten Feinstaubbelastung ein Jahresmittelwert von 27 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) ermittelt worden. Der Grenzwert laut Bundes-Immissionsschutzverordnung liege hier bei 40 µg/m3.

Für den Straßenabschnitt mit der vermutlich höchsten Stickstoffbelastung habe die Überprüfung jedoch einen Jahresmittelwert von 39 µg/m3, hier liege der Grenzwert ebenfalls bei 40 µg/m3.

Trotz dieses Grenzfalls sieht die Verwaltung keine Notwendigkeit zur Einrichtung einer ständigen Luftqualitätsmessstation an der Glashüttenstraße. Denn zum einen seien weitere Verbesserungen der Luftqualität durch die Einführung der Umweltzone im vergangenen Jahr sowie der ständigen Weiterentwicklung der Automobiltechnologie zu erwarten. Zum anderen seien die Messkapazitäten der Stadt begrenzt, und allein dem Land obliege es, eine Beurteilung der Luftqualität vorzunehmen, die auch vor der EU Bestand haben würde.