Winterdienst
Kein Streusalz mehr!
05.01.2010 | 18:27 Uhr 2010-01-05T18:27:00+0100Düsseldorf. Jetzt kommt es knüppeldick: Die Stadtreinigung Awista hat im Kampf gegen den Schnee ihr Pulver verschossen. Die Vorräte für Streusalz gehen zu Ende.
Ausgerechnet am Samstag sind die Silos voraussichtlich leer. Für diesen Tag haben die Meteorologen auch für die Landeshauptstadt starke Schneefälle angesagt. Die Stadtreinigung warnt schon jetzt die Autofahrer: Fahren Sie vorsichtig! „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die Witterungsverhältnisse einzustellen”, appelliert Awista-Sprecher Ralf Böhme.
Die Stadtreinigung trifft für den plötzlichen Engpass keine Schuld. Bisher wurden wegen der extremen Wetterverhältnisse fast 4000 Tonnen Streusalz benötigt. Bereits am vergangenen Wochenende hat der Winterdienst beim Lieferanten nachbestellt. Dort wurde jetzt aber abgewunken: Kein Salz mehr da! Nicht nur für Düsseldorf, sondern auch für die Städte in NRW, gar bundesweit. „Die Salzvorräte im ganzen Bundesgebiet sind aufgebraucht”, gibt Böhme zu bedenken. „Zurzeit ist nicht absehbar, wann und in welchen Mengen wir wieder Salz bekommen.” Geliefert werde nur noch an Streudienste für Auto-, Bundes- und Landesstraßen.
Lieber mit Bahn und Bus
Die Awista verfügt noch über ein paar hundert Tonnen Salz. Das reicht gerade, um alle Hauptverkehrsadern zwei oder drei Tage schnee- und glättefrei zu halten. Danach kann nur noch Split auf verschneite Fahrbahnen gestreut werden. Böhme: „Vielleicht werden wir Verhältnisse wie in München erleben. Die Straßen bleiben weiß.” Schon Freitag kann es schneien. Also: Fuß vom Gaspedal, möglichst auf Bahn und Bus umsteigen! Fußgänger sollten festes Schuhwerk tragen.
13:40
Es ist schon erstaunlich, dass das Salz ausgeht. Denn man sieht zwar Schneepflüge, aber die Räumen keinen Schnee weg, die salzen nur.
Bei dieser Schneeart und den passenden Temperaturen hilft das nun mal gar nicht.
Also nicht das Material geht aus - die Methoden sind die falschen.
Zum Test:
Man gehe über ein frei geschaufeltes Stück Weg und über ein gesalzenes Stück Weg.
Auf ersterem mögen noch Schneereste liegen. Der Belag ist griffig.
Auf dem Salzweg rutscht man permanent, egal ob mit passendem oder unpassendem Schuhwerk.
Aber gegen das Wegsalzen hat sich eben in den vergangenen Jahren keiner aufgeregt. So wird es gedankenlos weiter betrieben. Denn Anwohnern ist es zum Glück schon seit Jahren verboten Salz zu verwenden, aber wenn die Stadt das immer tut ...
Guten Rutsch und Schneeschaufeln ist gesund
23:07
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22:31
#1 so ist es von Jahr zu Jahr
Eine Katastrophe wechselt sich mit der Nächsten in dieser meidialen Zeit ab.
Kaum zu glauben wie die Medien Ängste transportieren, statt mal Zuversicht und ruhige Gelassenheit zu befördern, wird verunsichernde Stimmung als auflagensteigernd angesehen.
Leute wir haben Winter und die selbstverliebten Propheten sind den diversen Hysterikern aufgesessen, haben auf die globale Erwärmung gesetzt und Unmengen Impfdosen eingekauft, statt sich um realere Probleme einzustellen.
20:46
Das Leben ist halt hart. Gerade haben wir die Dezimierung der Bevölkerung durch die mediale Schweinegrippe überlebt: Jetzt droht der Zusammenbruch aller überlebensnotwendigen Infrastrukturen unserer Zivilisation durch weitere 10 Zentimeter Schnee. 2010 - keine Frage - wird wohl ein Katastrophejahr!