Kapitän Küffner ist jetzt zuversichtlich

Im monatelangen Hin und Her um die Vertragsverlängerungen und Genehmigungen für die Rheinschifffahrt der „Weissen Flotte“ scheint sich nun doch eine Lösung anzubahnen: Nach einem weiteren Gespräch mit Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und weiteren Vertretern der Stadt zeigt sich Unternehmens-Chef Michael Küffner zuversichtlich.

„Um das touristische Angebot der Schifffahrt und die Anbindung der Stadt am Wasser zu den Nachbarn zu erhalten, werden die noch offenen Punkte schnellstens gelöst werden“, so Küffner. Die Bauanträge seien mittlerweile bearbeitet, das Gespräch mit Geisel sei konstruktiv verlaufen. Wann die Linienfahrten nach Kaiserswerth, Zons und Duisburg wieder aufgenommen werden, blieb offen.

Offen ist auch noch immer die wasserrechtliche Genehmigung für die „MS Allegra“ nach Paragraf 99 des Landeswassergesetzes. Zuständige Genehmigungsbehörde ist die Bezirksregierung Düsseldorf, die baurechtliche Belange mit Blick auf Hochwasserschutz überprüft, aber auch hydraulische und statische Belange sowie Fluchtwege und Abwasser.

„Um zu genehmigen, ist eine Stellungnahme der Stadt notwendig“, sagt William Wolfgramm, Sprecher der Bezirksregierung. Die Stellungnahme sei bisher noch nicht vollständig. Sollte alles vorliegen, was nach Angaben der Stadt rasch erfolgen soll, und korrekt sein, „werden wir das kurzfristig bearbeiten“, betont Wolfgramm.

Bei den Verhandlungen zwischen der Weissen Flotte und dem Rathaus geht es nicht nur um die Linien, den Steiger und die „MS Allegra“, sondern auch um eine Verlängerung des Vertrags für die Gastronomie in den Kasematten. Die könne, so ist zu hören, erst erteilt werden, wenn alle wasserschutzrechtlichen Genehmigungen seitens der Bezirksregierung vorliegen.