Junger Düsseldorfer stirbt nach Unfall auf eisglatter Straße

Der 23-Jährige wurde schwer verletzt aus seinem Auto geboren, starb aber wenig später im Krankenhaus.
Der 23-Jährige wurde schwer verletzt aus seinem Auto geboren, starb aber wenig später im Krankenhaus.
Foto: Feuerwehr
Was wir bereits wissen
Ein 23-jähriger Mann aus Düsseldorf ist am Sonntagmorgen bei Monheim mit seinem Auto von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt.

Mit Schnee und Glatteis ist am Samstag der Winter über die Landeshauptstadt hereingebrochen. Ein 23-jähriger Düsseldorfer starb bei einem Autounfall auf glatter Straße Richtung Monheim. Auf den Autobahnen rund um Düsseldorf zählte die Polizei 32 weitere Unfälle, bei denen vier Personen leicht verletzt wurden.

Der 23-Jährige erlag am Sonntagvormittag seinen Verletzungen, nachdem er in den frühen Morgenstunden mit seinem Wagen vom Urdenbacher Weg abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt war. Die Straße sei glatt gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei. Der schwer verletzte Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Der Urdenbacher Weg musste bis etwa 8.30 Uhr komplett gesperrt werden. Der Sachschaden wird auf rund 15 000 Euro geschätzt.

Lose Plane, umgestürzte Bäume

Auch auf den Autobahnen um Düsseldorf kam es nach Angaben der Polizei wegen Schneematsch und Glätte zu Dutzenden Unfällen, die aber glücklicherweise glimpflich ausgingen. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen. „Die Leute haben sich in der Mehrzahl offenbar auf das Wetter eingestellt“, so Polizeisprecher Marcel Fiebig. Er beziffert den Sachschaden bei den Unfällen auf den Autobahnen auf rund 22 000 Euro.

Das Winterwetter beschäftigte auch die Düsseldorfer Feuerwehr. Gegen 7.30 Uhr am Samstagmorgen mussten die Einsatzkräfte zur Mühlenstraße in der Altstadt anrücken. An einem Gebäude hatten sich aufgrund des starken Winds mehrere Planen gelöst. Die Höhenretter der Feuer- und Rettungswache Derendorf kletterten das Gerüst hoch und sicherten die losen Planen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Sachschaden entstand nicht.

Am Herbert-Eulenberg-Weg in Kaiserswerth und am Steinweg in Gerresheim musste die Feuerwehr zudem umgestürzte Bäumen aus dem Weg räumen. Verletzt wurde niemand.

Das nächste Tief ist bereits im Anmarsch

Gestern zeigte sich der Winter dann wieder von seiner freundlichen Seite. Es blieb zwar frostig kalt bei Temperaturen zwischen zwei und sechs Grad unter Null, neuer Schnee fiel aber nicht mehr vom Himmel. Stattdessen lockte die Sonne zahlreiche Spaziergänger an die Rheinpromenade und in die Parkanlagen der Stadt.

Doch Vorsicht: Das nächste Tief ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bereits im Anmarsch. Es soll erneut Schnee, Schneeregen und Sprühregen mit sich bringen. Der Wetterdienst und die Polizei warnen Autofahrer daher weiterhin vor eisglatten Straßen in den kommenden Tagen und Nächten.