Junge Katze fiel 20 Meter tief in Lüftungsschacht

Große Aufregung Samstag ab 17.55 Uhr um eine junge Katze an der Kopernikusstraße in Bilk. Mieter waren Zeuge, wie ihr Tier bei einer Erkundungstour durch die Wohnung durch ein offenes Fenster in einen 20 Meter tiefen Lüftungsschacht gestürzt war. Die alarmierten Kräfte der Feuerwache Hüttenstraße konnten ein leises Wimmern aus dem Kellerbereich wahrnehmen, aber leider gab es keinen schnellen und direkten Zugang zum Tier. Alle Verbindungen zum Lüftungsschacht aus Räumen der unteren Etagen waren bereits vor Jahren zugemauert worden.

Die Kräfte vor Ort forderten umgehend die Höhenretter der Feuerwache Münsterstraße an, da es nur einen einzigen Zugang zum Lichtschacht gab: jene Öffnung, die auch das Tier genutzt hat, um sich in die missliche Lage zu bringen. Die Höhenrettungsgruppe seilte sich aus dem Dachgeschoss durch den Lüftungsschacht zur hilflosen Katze ab. Im Kellerbereich angekommen, konnte das Tier durch einen beherzten Griff eines Höhenretters gepackt werden. Allerdings war die Katze wenig begeistert von der Maßnahme und biss den Retter durch die Schutzkleidung in den Finger. Trotz der engen Platzverhältnisse und einer wehrhaften Katze konnte das Tier schnell ans Tageslicht befördert werden.

Während die Katze vom Tierarzt untersucht wird, konnte der gebissene Retter seine Schicht fortsetzen. „Alle Beteiligten sind glücklich, dass das Tier gerettet werden konnte und wünschen, dass keine schwerwiegenden Verletzungen diagnostiziert werden“, so Feuerwehr-Sprecher Chrtistoph Schäfer.