Jonges: Patenschaft für das Stadtzeichen Oberkassel

Die Düsseldorfer Jonges haben die Patenschaft für ein weiteres Denkmal übernommen. Es handelt sich um das Stadtzeichen Oberkassel. Zudem wird die Patenschaft für das Denkmal Alter Schiffsanker, die seit 1984 besteht, unter neuen Konditionen verlängert. OB Thomas Geisel hat Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven, Stadtbildpfleger Volker Vogel und Gerd-Joachim Töpfer, Tischbaas der „Flimm-Flämmchen“, gestern im Rathaus die Patenschaftsurkunden überreicht. „Ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement hat in unserer Stadt eine große Bedeutung“, betonte der Oberbürgermeister.

Die Düsseldorf Jonges haben bereits viele Patenschaften übernommen, etwa für die Figurengruppe Gröne Jong im Hofgarten, für die Martinssäule auf der Andreasstraße und das Stadterhebungsmonument und den Radschlägerbrunnen am Burgplatz.

Das Denkmal Alter Schiffsanker auf der Hochwasserschutzmauer westlich der St.-Suitbertus-Kirche in Kaiserswerth ist eine Stiftung der Düsseldorfer Jonges. Es wurde 1986 an die Stadt übergeben. Der Schiffsanker erinnert in Verbindung mit einer 1969 enthüllten Bronzetafel an die Kaiserswerther Reichszollstätte von 1174. Der Anker ist etwa 2,30 Meter hoch. Bereits 1984 hatte der Heimatverein auch einen Patenschaftsvertrag für das Denkmal mit der Stadt abgeschlossen, der nun aktuell erneuert wurde.

Bei dem „Stadtzeichen Oberkassel“, das am Luegplatz steht, handelt es sich um eine 4,10 Meter hohe Stahlskulptur. Der „Verkehrs- und Verschönerungsverein für den linkrheinischen Teil der Stadt Düsseldorf“ hat diese aus Anlass seines 90-jährigen Bestehens im Jahr 1994 gestiftet.

Das städtische Gebäudemanagement betreut aktuell 57 Brunnen (gemeint sind Brunnen, die als Kunstwerke einzustufen sind), 330 Denkmäler, 130 Gedenktafeln und 30 Wegekreuze. Unterstützt wird diese Arbeit von Paten, die im Rahmen von Patenschaftsverträgen bestimmte Aufgaben rund um die Objekte übernehmen. Die Patenschaften können von Einzelnen, Firmen, Vereinen oder sonstige Organisationen übernommen werden. Das Patenschaftsobjekt, also zum Beispiel ein Brunnen, muss sich im Eigentum der Stadt befinden. Das Patenschaftswesen wurde Anfang der 1980er-Jahre ins Leben gerufen. Seitdem wurden mehr als 100 Patenschaften begründet. Zwischen den Patenschaftsparteien – Pate auf der einen Seite, die Stadt Düsseldorf auf der anderen – wird für jedes Denkmal ein individuell angepasster Vertrag geschlossen.

Wer Interesse an einer Patenschaft haben, können sich an das Amt für Gebäudemanagement unter 89-94538 oder per Mail an gebaeudemanagement@duesseldorf.de wenden.