Islamgegner planen längeren Zugweg

Die Polizei ist wieder vorbereitet.
Die Polizei ist wieder vorbereitet.
Foto: Essen
Was wir bereits wissen
Für kommenden Montag ist erneut eine Dügida-Demonstration angemeldet. Zwar wird allgemein mit weniger so genannten Islamkritikern gerechnet, doch die wollen länger ziehen als bisher .

Düsseldorf..  „Dügida“ will vom Hauptbahnhof bis zum Graf-Adolf-Platz und zurück. Die Polizei rechnet mit Verkehrsstörungen. „Dügida“-Teilnehmer werden rund 100 erwartet – vergangene Woche waren es 160.

Laut Polizei treffen sich die Teilnehmer der rechten Kundgebung um 18.30 Uhr wieder in Nähe des Hauptbahnhofs. Nach einer Auftaktveranstaltung will „Dügida“ von der Bismarckstraße aus über die Karlstraße, Graf-Adolf-Straße bis zum Graf-Adolf-Platz ziehen. Auf ihrer Facebook-Seite teilt „Dügida“ mit: „Es wird keine Zwischenkundgebung mehr geben, dafür ist der Zugweg verlängert worden.“ Das Ende der Demonstration ist etwa gegen 22 Uhr.

Zwei Gegenkundgebungen

Indes sind von 17 bis 22 Uhr unter dem Motto „Düsseldorf stellt sich quer“ an der Friedrich-Ebert-Straße (vor dem DGB-Haus) und an der Stresemannstraße/Stresemannplatz Gegenveranstaltungen angekündigt. Die Veranstalter rechnen mit 1500 Personen. Der Düsseldorfer Appell, der bislang zweimal vor dem DGB-Haus protestierte, verzichtet diesmal auf eine Kundgebung. Der Beraterkreis habe sich darauf verständigt, „vorerst nicht zu weiteren Gegendemonstrationen aufzurufen“, heißt es in einer Mitteilung. Der Alltag in Düsseldorf zeige „jeden Tag Vielfalt, Toleranz, Humanität und Respekt“.

Während der Demonstration sind jedoch mit Störungen zwischen Hauptbahnhof, Friedrich-Ebert-Straße, Adersstraße, Oststraße, und Graf-Adolf-Platz zu rechnen. Betroffen ist auch die Rheinbahn. Die Polizei bittet den Bereich großräumig zu umfahren. Am Montag ab 15 Uhr ist das Bürgertelefon unter 0211-870-5555 geschaltet.