Irren ist menschlich

Zum Bericht über die S6, die von einem Fahrdienstleiter in Düsseldorf statt Richtung Köln in Richtung Solingen geschickt wurde (NRZ von Dienstag) gibt es unter www.nrz.de/duesseldorf unter anderem folgende Kommentare:

Letztens auch im RE1 passiert, fuhr anstelle von Duisburg dann lieber Oberhausen an, nachdem der Fahrer ein paar Mal hektisch den Bahnsteig auf und ablief, fuhr er den Zug kurzerhand „rückwärts“ Richtung Duisburg und dann die geplante Route weiter... Klar war das ärgerlich für Leute, die spät dran waren oder einen Anschlusszug kriegen mussten, aber irren ist menschlich und am Ende des Tages ist auf der Welt nun wirklich Schlimmeres passiert.

Na und? Dort wo Menschen arbeiten passiert so etwas eben mal. Was soll’s? Einfach drüber grinsen und fertig. barchettaverde2

Gewiss hat jeder schon einmal Fehler gemacht... jedoch hat das in diesem Beruf aber mal einen ganz anderen Charakter! Im Idealfall ist es nur eine Verspätung – fällt nicht weiter auf, gibt es bei der Bahn eh ständig. Dann wird’s schon interessant: Sie verpassen einen Anschlusszug (idealerweise ein Fernzug mit Sitzplatzreservierung – der dann auch noch nur einmal täglich verkehrt) oder sie verpassen ihren Flieger oder einen wichtigen Termin... sie merken wohin die Reise geht? im schlimmsten Fall befährt der Zug aber dann eine gesperrte Strecke und überrascht den Bautrupp oder trifft auf einen anderen Zug. Sicher, hierfür müssen gewiss mehr Fehler als nur der eine begangen werden – aber wenn just zu diesem Zeitpunkt mehrere Mitarbeiter der Bahn einen Fehler machen, ist das Unglück perfekt... rekri123