Informationstag zum Thema ,,Leistenbrüche“

Im Volksmund heißen sie „Leistenbrüche“, Ärzte sprechen von „Hernien“. Gemeint ist der Austritt von Eingeweiden aus der Bauchhöhle durch eine angeborene oder erworbene Lücke in der Bauchdecke. Äußerlich zeigen sie sich durch eine Wölbung am Unterbauch. Werden sie nicht behandelt, können sie zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

Wie erkennen Betroffene einen „Bruch“, wann spricht man von einem „Narbenbruch“ und was für Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute? Diese Fragen beantwortet der Info-Abend „Leistenbruchoperationen“ Heute, 18 Uhr, in der Cafeteria des Hauses Katharina Labouré, Tußmannstraße 102. Chirurgen informieren über moderne Diagnosemöglichkeiten und die Therapien mittels minimalinvasiver Eingriffe, wie etwa über die so genannte „TEP“. Dabei wird eine Art Netz über einen minimalinvasiven Schnitt in die Bauchdecke eingeführt, mit dem Ziel mehr Halt und Stabilität im Bauchraum zu schaffen. Die Veranstaltung ist ein Angebot der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie am Marien-Hospital und am Sankt Vinzenz-Krankenhaus. Der Besuch ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.