In Düsseldorf lebt es sich laut Glücksatlas am besten
11.09.2012 | 15:41 Uhr 2012-09-11T15:41:24+0200
Düsseldorf/Essen. In der Landeshauptstadt sind die Menschen am zufriedensten. Das geht aus dem Glücksatlas hervor, der erstmals auch die Zufriedenheit mit Städten abfragte. Ganz anders das Bild in Essen: Die Finanzlage der Stadt trübt die Zufriedenheit der Einwohner. Die Euro-Krise kann dem Glück der Deutschen nichts anhaben.
Gemessen an der Lebenszufriedenheit lebt es sich in Düsseldorf überdurchschnittlich gut. Das geht aus dem Glücksatlas 2012 der Deutschen Post hervor, der am Dienstag vorgestellt wurde. Im Vergleich der 13 großen deutschen Städte landet die Landeshauptstadt auf dem zweiten Platz. Nur in Hamburg ist die Zufriedenheit noch größer. Auf dem dritten Platz liegt Dresden.
Besonders zufrieden mit ihrer Stadt sind die Düsseldorfer in den Bereichen Wirtschaft und Kultur. Nachholbedarf sehen sie bei den Angeboten für ältere Menschen und der öffentlichen Verwaltung.
Köln und Essen auf den letzten Plätzen
Die beiden letzten Plätze im Städteranking belegen die NRW-Städte Köln und Essen. Auch Bonn kommt nicht über den zehnten Platz hinaus. Größter Mangelpunkt in allen drei Städten sind die Finanzen.
Die Deutschen lassen sich von der Euro-Krise ihre Zufriedenheit nicht nehmen. Das ergibt der sogenannte Glücksatlas, den die Deutsche Post in Auftrag gab und am Dienstag in Berlin vorstellte. Danach bewerten die Bundesbürger ihre Zufriedenheit wie im Vorjahr mit sieben von maximal zehn Punkten. Die Ergebnisse der Studie seien ermutigend, sagte Brief-Vorstand Jürgen Gerdes, "denn selbst die Euro-Krise hat dem hohen Zufriedenheitsniveau der Deutschen bislang nichts anhaben können". Dagegen habe sich zum Beispiel in Griechenland, Spanien und Portugal, die von der Krise besonders betroffen seien, die Stimmung deutlich verschlechtert.
Gesundheit, Familie und Freunde sind den Deutschen am wichtigsten

Laut "Glücksatlas 2012" sind die Menschen in Düsseldorf am zufriedensten. Warum glauben Sie das nicht?
Am zufriedensten sind die Deutschen in den Regionen Hamburg (7,23 Punkte), Niedersachsen/Nordsee (7,16), Süd-Bayern (7,11) und Franken (7,10). Auf den letzten Plätzen rangieren Brandenburg (6,63), Mecklenburg-Vorpommern (6,58) und Sachsen-Anhalt (6,56). Allerdings hat Ostdeutschland in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt: Der Abstand beträgt nur noch 0,2 Prozentpunkte und ist so gering wie nie. 1991 waren es 1,3 Punkte.
Am wichtigsten für ihre Zufriedenheit sind den Deutschen Gesundheit, Familie und Freunde. Auch das Vertrauen in die Mitmenschen spielt eine große Rolle: 60 Prozent gaben der Studie zufolge an, ihren Mitmenschen eher oder sogar voll zu vertrauen.
Für ihre Studie werteten die Autoren Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), aktuelle Umfragen des Instituts für Demoskopie Allensbach sowie Daten von TNS Emnid aus. (dapd/rtr)
22:39
Eine schwachsinnige Statistik mehr.
22:15
Hm. Ich hab mal 7 Jahre in Düsseldorf gelebt. Die Glücksgefühle waren überschaubar. Jetzt bin ich wieder im Pott, was für ein Glück!
00:26
@Hugo60:
Vielleicht ist es ja für Duisburg ein Segen, nicht in der Wertung zu sein.
Dortmund holt ja auf und Nürnberg ist eh eine schöne Stadt.
Münster als Stadt mit ca. 250000 Einwohnern ist ja in solchen Rankings auch häufig vertreten, was ja auch den wirklichen Großstädten gegenüber auch nicht ganz fair ist. Natürlich verfügt Münster aber über eine tolle Lebensqualität.
00:22
Die Studie gibt genau das wieder, was ich im Freundeskreis erfahre und täglich höre. Die Lebensqualität ist in Düsseldorf außergewöhnlich gut. Leider nicht für jeden Bürger.
Wenn ich die Verhältnisse in Berlin, teilweise Köln und teilweise dem Ruhrgebiet aus der Nähe beobachte, danke ich jeden Morgen meinen Eltern, daß ich in Düsseldorf geboren wurde.
Sie sagen es! Eben nicht für jeden!
Um in einer Stadt wie Düsseldorf (ebenso wie Hamburg, München, Stuttgart etc.) eine hohe Lebensqualität zu erreichen, braucht der dort lebende Bürger vor allem eines: VIEL GELD (und das hat ja nun bekanntlich nicht jeder Bürger).
Das fängt bei den teuren Mieten an und hört beim Shoppen auf der Kö auf.
Von daher: Schwachsinnige Vergleiche! Schwachsinnige "Studie" (als Sozialwissenschaftler widerstrebt es mir, diesen "Atlas" als "Studie" zu bezeichnen!)
19:36
Interessanter finde ich, dass Bonn plöttzlich zu den 13 größten Städte gehören soll.
Und dass Dortmund, Duisburg und Nürnberg nicht bewertet wurden.
Was für ein seltsames Ranking!
16:31
Ich finde es wirklich schade, wie die WAZ mittlerweile eine 1 zu 1 Kopie der Bildzeitung ist. Ich geb euch mal einen Tipp, damit ich die beiden Zeitungen wieder unterscheiden kann. Bitte macht doch in der WAZ jeden Tag auf die erste Seite ein WAZ-Girl des Tages. Das wäre doch mal eine Innovation.
16:20
ulrichreitz.jpg
Abschreiben kostet nix.
16:00
Die Studie ist absolute Geldverschwendung.