Im Heine-Institut läuft die Lyrik einen Marathon

Einen ausverkauften Robert-Schumann-Saal gab es am Vorabend zum Auftakt des Lyrik-Marathons „Wort an Wort“ im Heinrich-Heine-Institut. Ergriffen lauschten die Zuhörer der erneut grandiosen Iris Berben, der man anmerkte, dass sie mit ganzem Herzen hinter dem stand, was sie an Gedichten deutsch-jüdischer Autoren aus der Anthologie „Ist es Freude, ist es Schmerz“ las. Unter anderem „Ich find’ das komisch“ von Esther Dischereit.

Zuvor hatte Oberbürgermeister Thomas Geisel ein Grußwort gesprochen: „Düsseldorf ist eine weltoffene Stadt. Sie steht für Solidarität und gegen Antisemitismus.“ Pianistin Vasilena Krastanova stimmte mit „Lieder ohne Worte“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy die Gäste ein. Wobei die Überraschung war, dass tags darauf das „HHI“ während des mit 150 Lese-Vorträgen – auch prominenter – Düsseldorfer Bürger/innen von 12 bis 24 Uhr „Marathon“ so gut besucht war, dass mehr Stühle herbeigeschafft werden mussten. Sabine Brenner-Wilczek, die Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts hatte mit ihrem Team eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt, die nach Fortsetzung giert.

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