Hilden nur mittelmäßig beim Fahrradklima-Test

Hilden..  Schlechter als bei dem vorherigen Test schließt Hilden nur mit einer mittelmäßigen Note von 3,5 ab. Bei dem gestern in Berlin vorgestellten ADFC Fahrradklima-Tests landet Hilden in der Kategorie der Städte über 50 000 Einwohner eher im untern Mittel. Im Vergleich der bundesweiten Befragung liegt Hilden im oberen Mittelfeld auf Platz 26 von 100 Städten.

Unzufrieden sind die Hildener befragten Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer vor allem mit der Breite der Verkehrsanlagen. Fahrradwege sind oft zu schmal, und besonders an Baustellen ist die Radverkehrslenkung oft gefährlich. Zu nah käme man den Autos auf der Straße und viele fühlen sich unsicher in solchen Situationen, klagten die Teilnehmer.

ADFC-Sprecher Georg Blanchot sagt: ,,Fahrradfreundlichkeit ist ein guter Gradmesser für die Lebensqualität einer Stadt.’’ Demnach muss Hilden, wenn die Stadt will das mehr Menschen auf das Fahrrad steigen, auch gewährleisten, dass die nun schon länger diskutierten Probleme gelöst werden.

Zufrieden waren die Hildener mit der Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Doch sicher dort ankommen, und einen Fahrradweg haben der breit genug ist, um Abstand von dem Hauptstraßenverkehr zu nehmen, wollen die Radfahrerinnen und Radfahrer dann doch noch haben.

Die ADFC-Ortsgruppe in Hilden setzt sich vor allem mit der Errichtung weiterer Fahrradwege und Abstellanlagen auseinander. Thematisiert werden Fragen rund um Recht, Technik, Zubehör und Tourismus.

Allgemein wächst die Beteiligung an solchen Umfragen, da das ,,Interesse am Thema Fahrrad zunehme’’, so die ADFC Ortsgruppe aus Hilden.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ist mit knapp 150 000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland. Der ADFC Test ist eine bedeutende Umfrage, mit einer Beteiligung von 100 000 Teilnehmern und wird vom Bundesministerium für Verkehr gefördert.

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