"Hilden bundesweit in die Negativ-Schlagzeilen gebracht"
16.02.2010 | 18:52 Uhr 2010-02-16T18:52:00+0100Hilden. SPD und Grüne kritisieren die Diskussion um die Vergabe-Praxis in Hilden. Schnatenberg (CDU) und Weinrich (Bürgeraktion) würden einen "Skandal aufblähen".
Die Fraktionen der SPD und der Grünen kritisierten gestern öffentlich die Vorgehensweise der CDU im Rat. Diese hatte auf mögliche Vergabefehler der Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der Hildener Infrastrukturgesellschaft (IGH) aufmerksam gemacht. Die Diskussion um die Vergabepraxis sei von Peter Schnatenberg (CDU) und Udo Weinrich (Bürgeraktion) nicht eröffnet worden, um Schaden von der Stadt abzuwenden, sondern um sich selbst zu profilieren und andere fertig zu machen, so SPD-Fraktionschefin Birgit Alkenings. Der Vorgang sei zum „Skandal aufgebläht”, der Bürgermeister „persönlich angegriffen” worden. Zum Wohl der Stadt hätte ein Hinweis auf rechtliche Zweifel genügt.
Die Grünen werfen CDU und BA vor, Hilden bundesweit in die Negativ-Schlagzeilen gebracht zu haben. „Vor Vorlage des in Auftrag gegebenen Prüfberichts wissen wir nicht, ob und in welchem Umfang Rechtsverstöße überhaupt vorliegen.”
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