Heute Telefonaktion zum Thema Gelenkverschleiß

Über Knie und Hüfte legt der Mensch im Laufe seines Lebens rund 80 000 Kilometer zurück. Das entspricht etwa knapp Umrundungen der Erde. Je nach Belastung und mit steigendem Lebensalter können sich die Gelenke abnutzen – mit gravierenden Folgen für die Lebensqualität. Als letzter Ausweg bleibt den Patienten ein künstlicher Gelenkersatz, um damit die Bewegungsfähigkeit der Gelenke zu erhalten. Wer vor dieser Entscheidung steht, fragt sich: Wo erhalte ich eine qualitativ hochwertige Behandlung, damit meine Prothese möglichst lange Bestand hat?

Antworten darauf und auf viele andere Fragen liefert die gemeinsame Telefonaktion des Rhein Boten und der NRZ unter der Überschrift „Gelenkersatz – Wen betrifft es, wie funktioniert es?“ am heutigen Donnerstag von 16.30 bis 17.30 Uhr. Am Telefon beantwortet Dr. Christoph Schnurr die Fragen der Leser. Er ist Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung am St. Vinzenz-Krankenhaus. Er erklärt u.a. wie heute durch minimalinvasive Verfahren bei einer Hüft-OP die Muskeln geschont werden können und wie Orthopäden mittels Knieprothesen-Navigation eine optimale Platzierung und Funktion des Gelenkes erreichen. „Der Erfolg einer Implantation hängt maßgeblich von der Erfahrung des Operateurs und der verwendeten Prothese ab“, erläutert Schnurr.

Dr. Schnurr ist heute zwischen 16.30 und 17.30 Uhr unter 0211/16708-38 für Leser erreichbar.