Hetzplakate gegen CDU
17.02.2009 | 08:00 Uhr 2009-02-17T08:00:00+0100
Anonymer versucht Bürgermeister-Kandidat Tim Brühland zu diffamieren. Angst vor „Hauptstadt der Schwulen”.
Plakate eines anonymen Schreibers verkündeten in den vergangenen Tagen an Bushaltestellen, städtischen Einrichtungen und Plakatständern, dass „die Gerüchteküche bebt”. Nach dieser Ankündigung, die nach Angaben der CDU teilweise auch in Briefkästen verteilt wurde, folgten diffamierende Tiefschläge gegen Verwaltungschef Thomas Dünchheim und CDU-Bürgermeisterkandidat Tim Brühland.
Dünchheim wird von dem unbekannten Verfasser der persönlichen Vorteilnahme durch das IMR-Projekt beschuldigt. Jedoch: „Schnell gab es eine einstweilige Verfügung gegen den Verfasser dieser Behauptung.” Doch, so die Aufforderung des Schreibens, jeder Bürger solle sich darüber selbst Gedanken machen.
Im nächsten Teil geht es bewusst hetzerisch weiter: „Stell sich mal einer vor, nun wird auch gemunkelt, unser Bürgermeisterkandidat Tim Brühland wäre homosexuell (Umgangssprache: schwul)”. Obwohl der anonyme Autor darlegt, das wäre ja „grundsätzlich egal”, so „sollten die Bürger (auch Wähler genannt) schon davon wissen”. Nicht gerade wertfrei auch der letzte Teil des Schmierplakats, in dem befürchtet wird, Monheim würde bald als die „Hauptstadt der Schwulen” gelten und die Altstadtfunken müssten in „Altstadttucken” umbenannt werden. Dann die Frage: „Liebe Monheimer – Wollt ihr das???”.
Tim Brühland (31) gibt sich angesichts der Hetzplakatierung selbstbewusst: „Das ist schon unterste Schublade. Wer glaubt, damit Stimmung gegen mich machen zu können, der befindet sich auf dem Holzweg.” Das Ziel der CDU bleibe weiterhin ein sauberer, fairer und erfolgreicher Wahlkampf, so Brühland.
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