Großdemo behindert Verkehr in Düsseldorfer Innenstadt

Verdi ruft zur Demo in der Düsseldorfer Innenstadt auf.
Verdi ruft zur Demo in der Düsseldorfer Innenstadt auf.
Foto: Patrick Seeger/Symbol
Was wir bereits wissen
Die Gewerkschaft Verdi hat für Dienstag kurzfristig eine Groß-Demonstration in der Landeshauptstadt angekündigt. Die Polizei erwartet erhebliche Verkehrsstörungen.

Düsseldorf.. Erhebliche Verkehrsstörungen werden Dienstag ab 10 Uhr im Bereich der Düsseldorfer Innenstadt erwartet. Die Gewerkschaft Verdi hat kurzfristig eine Groß-Demonstration angekündigt, die nach einer Sammelphase um 10 Uhr auf den Rheinwiesen über die Rheinbrücke (entgegen der Fahrtrichtung), die Kavalleriestraße, die Haroldstraße, die Neusser Straße und die Hubertusstraße zum Vorplatz des Landtages zieht. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant. Der Veranstalter erwartet laut Polizei 10.000 Demonstranten.

Die Versammlung soll gegen 14 Uhr beendet sein. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren.

Bahnen und Busse der Rheinbahn betroffen

Auch viele Bahnen und Busse der Rheinbahn können nicht wie gewohnt fahren und müssen ab etwa 10 Uhr umgeleitet werden:

  • Die Straßenbahnlinien 704, 709 und 719 werden in beide Richtungen zwischen Hauptbahnhof und Bilker Kirche über die Strecke der Linie 708 umgeleitet.
  • Die Buslinien 835 und 836 fahren Richtung Oberkassel eine Umleitung zwischen Kirchplatz und Lanker Straße.
  • Die Busse der Linie 726 aus Volmerswerth kommend enden bereits an der Haltestelle Franziusstraße.

Durch die kurzfristige Ankündigung kann es sein, dass die Rheinbahn auf die Situation vor Ort reagieren und anders umleiten muss.

Aufwertung im Sozialen- und Erziehungsdienst

Die Gewerkschaft Verdi will die Aufwertung im Sozialen- und Erziehungsdienst erreichen, die finanziell machbar sei, wenn Kommunen und Land an einem Strang ziehen, so Gabriele Schmidt, Verdi-Landesleiterin. Der Bundesvorsitzende Frank Bsirke nimmt entgegen der Ankündigung nicht an der Demo teil, da die Verhandlungen weiterlaufen.

22 der insgesamt 101 städtischen Kindertagesstätten waren am Montag zu Beginn der vierten Streikwoche in Düsseldorf streikbedingt geschlossen. In 35 weiteren Einrichtungen wurde nur ein Notdienst gefahren. Insgesamt 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (216 Vollzeitkräfte und 54 Teilzeitkräfte) befinden sichderzeit in den Düsseldorfer Kindertagesstätten im Ausstand.