Gegen Glastür gelaufen - C&A muss Schmerzensgeld zahlen

Eine C&A-Filiale in Düsseldorf soll einer Kundin Schmerzensgeld zahlen, weil diese vor eine Glastür gelaufen ist, die nicht erkennbar markiert war.
Eine C&A-Filiale in Düsseldorf soll einer Kundin Schmerzensgeld zahlen, weil diese vor eine Glastür gelaufen ist, die nicht erkennbar markiert war.
Foto: Martin Gerten/Archiv
Was wir bereits wissen
Eine Kundin lief gegen eine Glastür in einer Düsseldorfer C&A-Filiale. Weil die Tür nicht erkennbar markiert war, soll sie Schmerzensgeld bekommen.

Düsseldorf.. Die Modekette C&A muss einer 67-jährigen Kundin, die gegen eine Glastür gelaufen war, rund 1100 Euro zahlen. Das Amtsgericht Düsseldorf verurteilte das Düsseldorfer Unternehmen am Donnerstag zur Zahlung von Schmerzensgeld, Schadenersatz und Anwaltskosten (Az.: 50 C 9301/14).

Die Rentnerin war in Düsseldorf gegen eine nur teilweise geöffnete Glasschiebetür der dortigen Filiale geprallt. Sie zog sich Schürfwunden und Prellungen zu, eine Zahnbrücke zerbrach.

Glastür nicht erkennbar markiert

Das Kaufhaus habe die Glastür nicht erkennbar markiert und so gegen seine Verkehrssicherungspflicht verstoßen, argumentierte die Klägerin und bekam Recht. C&A hatte nach dem Vorfall in Augenhöhe einen Streifen auf die Scheiben der Türelemente geklebt. "Nur aus Gründen äußerster Vorsicht", betonte die Filialleiterin in der Verhandlung und wies den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit zurück. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (dpa)