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Flughafen-Mitarbeiter dürfen bleiben

26.10.2012 | 15:50 Uhr
Flughafen-Mitarbeiter dürfen bleiben
Die Mitarbeiter der flughafen-eigenen Bodenabfertigungsgesellschaft bekommen nun anderen Jobangebote im Konzern. Ihnen drohte bisher die Entlassung.Foto: Volker Hartmann/ddp

Düsseldorf. Die Mitarbeiter der vor dem Aus stehenden Bodenabfertigungsgesellschaft bekommen Angebote bei anderen Flughafen-Firmen. Der Rauswurf ist damit vom Tisch.

Fortschritte bei der Sanierung der vor dem Aus stehenden „Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH“ (FDGHG): Die Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH wird den Mitarbeitern für jeden abzubauenden Arbeitsplatz bei der Abfertigungstochter Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH einen Ersatzarbeitsplatz im Konzern anbieten. Das teilte der Flughafen am Freitag Nachmittag mit. Damit ist die drohende Arbeitslosigkeit für Mitarbeiter der Bodenabfertigungsgesellschaft kein Thema mehr. Der Entscheidung vorausgegangen waren in den vergangenen Wochen umfangreiche Prüfungen relevanter Sachverhalte. In den kommenden Wochen sollen in Gesprächen zwischen Konzern, Betriebsrat und der Gewerkschaft Verdi die Übergangsmodalitäten festgelegt werden.

„Als Konzerngeschäftsführung haben wir immer die Position vertreten, den bei der FDGHG notwendig gewordenen Stellenabbau bestmöglich im Sinne der Mitarbeiter und ihrer Familien zu gestalten. Dazu stehen wir. Mit dem heutigen Tag können alle Mitarbeiter auch zukünftig weiter am Flughafen arbeiten“, sagte Flughafen-Chef Christoph Blume.

In den vergangenen Wochen waren bereits 120 Stellen bei der Flughafen Düsseldorf Security GmbH (FDSG) zur Neubesetzung ausgeschrieben worden. Darüber hinaus hat sich die Konzern-Geschäftsführung dazu entschieden, den so genannten PRM-Service mittelfristig in die Eigenverantwortung der FDSG zu geben. Unter anderem zu diesem Zwecke werden dort in Zukunft noch einmal bis zu 200 Stellen neu geschaffen werden. Der PRM-Service (Abkürzung für People with Reduced Mobility) betreut an internationalen Flughäfen auf Wunsch mobilitätseingeschränkte Fluggäste, unterstützt beim Check-In-Prozess sowie bei der Sicherheitskontrolle, bringt die Passagiere bis auf ihren Sitzplatz im Flugzeug beziehungsweise holt sie nach Ankunft dort auch wieder ab. Aktuell wird der PRM-Service noch im Auftrag des Flughafens von einem Drittanbieter durchgeführt.

Gemeinsam erklärten die Geschäftsführer Christoph Blume und Thomas Schnalke: „Auf Anregung des Betriebsrates haben wir die PRM-Thematik einer eingehenden Prüfung unterzogen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dieses Geschäftsfeld mittelfristig wieder in den Konzern zu integrieren. Für Mitarbeiter, die sich dennoch auf dem Arbeitsmarkt neu orientieren möchten, werden wir auch das Freiwilligen-Programm bei der FDGHG aufrechterhalten. Allen FDGHG-Mitarbeitern, deren Leben aber der Flughafen ist, sichern wir hiermit zu, dass wir ihnen einen neuen Arbeitsplatz an anderer Stelle im Konzern anbieten werden.“

NRZ


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