Flüchtlinge im Finanzamt

Auf Veranlassung des Landes Nordrhein-Westfalen wird das ehemalige Finanzamt in der Roßstraße für die Dauer von drei Monaten als Notaufnahme-Einrichtung für Asyl suchende Flüchtlinge genutzt. Die Einrichtung bietet etwa 150 Menschen Platz und Unterkunft. Seit Montag sind die Herrichtungen so weit, dass die ersten Flüchtlinge einziehen können. Betrieben wird die Notunterkunft durch die Johanniter Unfall Hilfe. Die Stadt Düsseldorf plant, die Nutzung des ehemaligen Finanzamtes für die Unterbringung von Flüchtlingen anschließend fortzuführen.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit dem ehemaligen Finanzamt in der Roßstraße kurzfristig eine Möglichkeit haben, um den ankommenden Flüchtlingen übergangsweise eine menschenwürdige Umgebung bereiten zu können. Ich danke allen Beteiligten und Helfenden für Ihr Engagement“, so Regierungspräsidentin Anne Lütkes gestern in Düsseldorf.

Vor dem Hintergrund der aktuell zunehmenden Zahl von Menschen die täglich in Nordrhein-Westfalen ankommen um hier Asyl zu beantragen, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf auf Weisung des Ministeriums für Inneres und Kommunales (MIK) die Städte und Gemeinden gebeten mögliche Notunterkünfte für Flüchtlinge zu benennen.