Ergo-Versicherung streicht 1350 von 5000 Stellen
27.07.2012 | 14:05 Uhr 2012-07-27T14:05:23+0200
Düsseldorf. Kahlschlag bei der Ergo-Versicherung in Düsseldorf: Das Unternehmen hat angekündigt, bis 2014 jede vierte der rund 5000 Stellen streichen zu wollen. Knapp 100 Regionaldirektionen sollen geschlossen werden. So sollen jährlich 164 Millionen Euro gespart werden.
Das Versicherungsunternehmen Ergo strukturiert kräftig um und will dabei hunderte Arbeitsplätze einsparen. Bis Anfang 2014 streicht die Munich-Re-Tochter bis zu 1.350 von 5.000 Stellen im Vertrieb, wie das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf ankündigte. Im Außendienst sollen danach bis zu 700 Stellen wegfallen, im Innendienst bis zu 650. Die Unternehmensleitung strebt nach eigenen Angaben eine sozialverträgliche Umsetzung an. Der Versicherer will jährlich rund 164 Millionen Euro einsparen.
Die Ergo Versicherungsgruppe gründet eine neue Vertriebsgesellschaft, unter der die bisherigen fünf verschiedenen Organisationen zusammengeführt werden. Zahlreiche Mitarbeiter in Hamburg, München, Köln, Berlin und Mannheim müssen dann voraussichtlich nach Düsseldorf umziehen, wo die Ergo-Zentrale sitzt.
Ergo streicht knapp hundert Regionaldirektionen
Außerdem zieht Ergo die Vertriebsbüros zusammen. Statt 218 Regionaldirektionen soll es künftig nur noch 120 geben. So wird der Versicherer in Städten, in denen es bisher mehrere Niederlassungen gab, künftig nur noch eine Vertretung haben, wie eine Sprecherin sagte. Wie genau die Änderungen umgesetzt werden, sollen Unternehmensführung, Betriebsräte und Sprecherausschuss in den kommenden Monaten verhandeln.
Rolf Wiswesser, Vorstandsmitglied der Ergo Versicherungsgruppe AG, sagte: "Das, was wir hier planen, sind notwendige Maßnahmen für die Zukunftsfähigkeit unserer Vertriebe. Wir sind überzeugt davon, dass dies der richtige Weg ist." Wiswesser fügte hinzu, dass im Zuge des Umbaus auch die Beratung und Betreuung der Kunden vereinheitlicht werden solle. Die Produktmarken behält Ergo aber bei. Krankenversicherungen werden weiter unter der Marke DKV, Rechtsschutzversicherungen unter der Marke D.A.S. vertrieben.
Werbekampagne nach Sex-Party für Vertriebsmitarbeiter
Das Versicherungsunternehmen war im Mai 2011 in die Schlagzeilen geraten. Die von Ergo übernommene Hamburg-Mannheimer hatte 2007 die traditionsreiche Gellert-Therme in Budapest angemietet und eine ausschweifende Betriebsfeier veranstaltet. Zahlreiche Prostituierte sollen bezahlt worden sein, um die 100 besten Vertreter zu belohnen. Nach Bekanntwerden des Skandals startete Ergo eine umfassende Werbekampagne .
Insgesamt beschäftigt die Ergo Versicherungsgruppe AG knapp 19.600 Mitarbeiter. In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte sie ihren operativen Gewinn von 167 Millionen Euro im Vorjahr auf 257 Millionen Euro. Ergo will die Profitabilität weiter erhöhen. (dapd)
10:13
Der Schwachmatenverein kann ruhig ganz verschwinden.HM & Co. betrügen doch eh nur die Kunden,um sich dann auch noch mit Huren feiern zu lassen,wenn sie eine Lebensversicherung bis zum Endalter 85 verkauft haben.
Und genau die werden jetzt entlassen. Zum Wohle des Kunden.
22:11
So sieht also der Aufschwung aus, den die Merkel-Regierung täglich propagiert. Einem solchen Unternehmen sollten sofort alle Werbemaßnahmen verboten werden. Weil die Werbung versucht doch Kunden zu werben, die von der Entlassungswelle noch nichts wissen. Oder der Konzern sollte in allen Werbeaktionen gezwungen werden, die Entlassungen zu benennen. Also z.B. damit wir unsere Aktionäre bei Laune halten, müssen wir uns von 1350 Stellen trennen. Wenn dies wie im Bild oben und in der gleichen Schriftgrösse abgedruckt wird, darf der Konzern selbstverständlich weiter werben.
18:58
Für. den Vorstand sind bestimmt noch Stellen als "Bademeister " in Budapest frei
16:22
Ergo sollte erst einmal die unverständliche und blödsinnige Werbung einstellen. Das brächte schon viele Millionen. Diese verruchte Versicherung braucht kein Mensch.
Und dann noch die Präsentation von "Das Wetter".
16:08
Die brauchen wohl das Geld für die aufwändige TV Werbung....
Joh-und den öffentlich-rechtlichen Sendern ist es doch egal,von welchen Gaunern sie die Kohle kriegen.Skrupellos halt!
...so aufwendig ist die Werbung auch nicht. Hatte einen Plakat direkt vor meiner Haustür, als es dort hingekommen ist, war auch der erste Tag, an dem dort eine Baustelle aufgebaut wurde. Das ist wenig professionell.
Zu den 1350 Stellen kommen bestimmt noch einige Stellen, die per Zeitarbeitsfirma vermittelt waren...Ja Deutschland boomt, bei einem Minimalgehalt von 1500 Brutto. Und Soli-Zuschlag zahlt man trotzdem, EUR20 im Jahr...Was die Verschuldung Deutschlands angeht, diese hat sich durch den Wiederaufbau Ost um das dreifache erhöht.
15:38
Wie man sieht: es boomt in Deutschland.
Genau-Angie lügt uns die Taschen voll,dass es einem nur so gruselt.Kann es halt nicht anders.
15:07
"Versichern heißt verstehen." Das Einzige, was die verstehen, ist das massenhafte Abwandern von Kunden. Aber die lassen sich ja offenbar gern viel Geld für Beiträge aus der Tasche ziehen, um im Schadensfall keine Leistungen zu erhalten...