"Einbruchs-App" schlägt Alarm - Junge Einbrecherinnen festgenommen

Die Einbrecherinnen wurden dingfest gemacht.
Die Einbrecherinnen wurden dingfest gemacht.
Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Ein Smartphone und eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit führten am Sonntag in Düsseldorf zur Festnahme zweier junger Einbrecherinnen.

Düsseldorf.. Eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit führte am Sonntagmittag in Düsseltal zur Festnahme zweier polizeibekannter junger Einbrecherinnen. Die beiden mindestens 16 Jahre alten Täterinnen wurden bereits am ersten Weihnachtsfeiertag in Frankfurt bei einem Einbruch erwischt. Sie gaben sich dort allerdings als 12- bzw. 13-Jährige aus. Inzwischen konnten sie jedoch identifiziert werden. Sie wurden am Montag dem Haftrichter vorgeführt.

Zur Tatzeit – es war am Sonntag um kurz vor zwölf Uhr – hatte das Smartphone des zurzeit in den Niederlanden befindlichen Wohnungsinhabers Alarm geschlagen und einen Einbruch in der Wohnung des Mannes an der Schumannstraße gemeldet. Diese Art von „Einbruchs-App“ funktioniert über Kontakt- oder Bewegungsmelder.

Sofort bei den Nachbarn angerufen

Der Geschädigte rief sofort seine Nachbarn an. Diese handelten ohne lange zu überlegen und stürmten ins Treppenhaus. Dort schreckten sie offensichtlich die beiden jungen Frauen auf, die sich gerade an der Wohnungstür des Urlaubers zu schaffen machten. Als sich die Einbrecherinnen ertappt fühlten, rannten sie auf die Straße.

Die Frauen kamen nicht sehr weit, konnten kurze Zeit später durch Beamte der Polizeiinspektion Nord festgenommen werden. An der Wohnungstür konnten Hebelmarken festgestellt werden. Die beiden Täterinnen hatten zwei Schraubendreher und einen sogenannten „Flipper“ bei sich. Sie wurden festgenommen.