Ein Kommentar von Stephan Wappner

Die neuen Züge der S 8 drohen in Sachen Nahverkehr zum Flop des Jahrhunderts zu werden. Das größte Problem bleibt dabei der nicht behindertengerechte Ein- und Ausstieg.

Leute im Rollstuhl oder gehbehinderte Menschen können die Höhendifferenz von 20 Zentimetern nicht ohne fremde Hilfe überwinden. Die Betreiber sagen, man kann den Schaffner fragen – der steigt aus und hilft. Viele Menschen mit Beeinträchtigung verzichten darauf, weil sie kein Aufsehen ihrerseits wollen.

Jetzt hat der VRR den Schwarzen Peter an die Bahn abgegeben. Sollen sich die Verantwortlichen doch mal selbst in den Rollstuhl setzen und versuchen, im ÖPNV von A nach B zu kommen.

Vielleicht werden Probleme dann schneller gelöst.