Düsseldorfs Brunnen sprudeln wieder

Der Tritonenbrunnen an der nördlichen Königsallee ist der wohl bekannteste in der Stadt.
Der Tritonenbrunnen an der nördlichen Königsallee ist der wohl bekannteste in der Stadt.
Die Stadt hat in der Winterpause alle 47 Brunnen saniert. Jährlich investiert die Stadt 290.000 Euro in die Unterhaltung ihrer Brunnen.

Düsseldorf..  In der Winterpause sind die städtischen Brunnen umfassend gewartet und gereinigt worden – rund um die Ostertage nimmt das Amt für Gebäudemanagement sie traditionell wieder in Betrieb. Insgesamt betreut das Amt 47 Anlagen. Als Erstes wieder eingeschaltet wurde in diesem Jahr die „Fontäne mit Wasserspielen“ im Nordpark, die auch die größte der Düsseldorfer Brunnenanlagen ist. Sie wurde bereits in der zweiten März-Woche in Betrieb genommen, nachdem die 160 Düsen gereinigt und eingestellt und die Pumpen des Brunnens geprüft worden waren.

Insgesamt investiert die Stadt Düsseldorf jährlich rund 290 000 Euro in die Unterhaltung der Brunnen – also in Strom und Abwasser, aber auch in Wartung und Reinigung. Dazu kommen Reparaturkosten, die vom genauen Sanierungsbedarf abhängig sind. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Sanierungskosten auf rund 250 000 Euro. Auch während die Brunnen laufen, werden sie regelmäßig geprüft und gereinigt. Wenn es im Sommer besonders heiß ist, muss auf einen regelmäßigen Wasseraustausch geachtet werden, damit die Brunnen nicht veralgen.

Ein Schwerpunkt der Arbeiten waren auch die Innenstadtbrunnen, die früh in Betrieb genommen wurden – etwa der Gänsebrunnen am Marktplatz, der Fischerjungen-Brunnen am Stiftsplatz, der Radschlägerbrunnen am Burgplatz sowie der Heimatbrunnen am Maxplatz. Der wohl bekannteste Brunnen der Innenstadt befindet sich mit der Tritonengruppe an der Königsallee – dort sprudelt außerdem der Neckerei-Brunnen auf der Höhe der Bastionstraße. Ebenfalls bereits in Betrieb sind der Brunnen im Ehrenhof, die Anlage am Barbarossaplatz in Oberkassel und der Antes-Brunnen am Bertha-von-Suttner-Platz. Die restlichen Anlagen in den Stadtteilen sollen ab Mitte April nach und nach wieder in Betrieb genommen werden.