Düsseldorferin will Samstag "Miss Germany" werden

Samstag wird es für die Düsseldorferin Carmen Mercedes Kroll ernst: Dann steigt im Freizeitpark Rust die Wahl zur Miss Germany.
Samstag wird es für die Düsseldorferin Carmen Mercedes Kroll ernst: Dann steigt im Freizeitpark Rust die Wahl zur Miss Germany.
Foto: OH
Was wir bereits wissen
Samstag wird es für Carmen Mercedes Kroll aus Düsseldorf ernst: Sie will die Miss-Germany-Wahl gewinnen. Schönheit allein reiche nicht aus, sagt sie.

Düsseldorf.. Im April wird sie 23 Jahre alt, ihr Bachelorstudium in Germanistik beendet sie gerade mit einer Arbeit über Werbung und neuartige Sprachschöpfungen. Danach will sie Medizin studieren, um später Kinderärztin zu werden. Aber vorher hat Carmen Mercedes Kroll noch etwas anderes vor: Am Samstag bewirbt sie sich mit 23 anderen jungen Frauen um den Titel der Miss Germany.

Qualifiziert hat sie sich dafür schon längst: Zum einen wurde sie im Sommer vergangenen Jahres Miss Düsseldorf, im Januar dann Miss NRW. Und jetzt will sie die schönste Frau von ganz Deutschland werden.

Misswahl „Es reicht aber nicht, einfach nur gut auszusehen und blonde Haare zu haben“, hat die Düsseldorferin schon bei den anderen Wahlen erfahren. „Entscheidend ist viel mehr die Ausstrahlung.“

Bosbach und Calmund in der Jury

Und da hofft die charmante Studentin vor der Jury zu punkten. Die besteht am kommenden Samstag aus dem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Reiner Calmund, Motsi Mabuse, Natascha Ochsenknecht, dem Boxer Axel Schulz und dem Schönheits-Chirurgen Werner Mang.

In den vergangenen Wochen wurden die Kandidatinnen bei einem Camp in Ägypten ausführlich vorbereitet. „Wir haben Knigge gelernt, Fotoshootings gemacht und wurden auf Interviews vorbereitet“, erzählt Carmen Kroll, die ihren zweiten Namen Mercedes immer wieder erklären muss. „Den haben mir meine Eltern einfach so gegeben.“

Freundschaften statt Zickenterror

Zwischen den 24 Kandidatinnen habe es im Camp überhaupt keinen Streit gegeben. „Da sind sogar tolle Freundschaften entstanden.“ Sie hat sich das Zimmer mit Jasmin Gumpl, der Miss Mitteldeutschland, geteilt – und sehr gut vertragen. „Gar kein Zickenkrieg“, sagt Carmen Kroll.

Von Ägypten aus ging es direkt in den Freizeitpark Rust, wo am Samstag die Wahl stattfindet.