Düsseldorfer Zoll entdeckt lebende Tauben auf dem Scanner

Tauben auf dem Scannerbild.
Tauben auf dem Scannerbild.
Foto: Zoll
Was wir bereits wissen
Sieben Tauben wollte ein 37-jähriger Mann aus der Türkei nach Deutschland schmuggeln. Das scheiterte an den Zöllnern des Düsseldorfer Flughafens.

Düsseldorf.. Sieben Tauben wollte ein 37-jähriger Mann aus der Türkei nach Deutschland schmuggeln. Die Zöllner am Düsseldorfer Flughafen baten den Mann zur Röntgenkontrolle des Reisegepäcks, als er den Zollbereich gerade durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren passieren wollte. Da der 37-Jährige keine Angaben zum Inhalt des Koffers machte und damit auch nicht auf die lebenden Tiere hinwies, staunten die Zöllner nicht schlecht, als sie die Tauben auf den Scannerbildern erkannten.

Sofortmaßnahme: frische Luft

Sie befreiten die Tiere umgehend aus dem Koffer und sorgten damit zunächst für frische Luft. Da für die Tauben keinerlei Papiere vorlagen, ordnete das zuständige Veterinäramt eine Quarantäne nach dem Tierseuchenrecht an. Auf der Transportbox stand „Vögel lieben, pflegen, züchten“. Dazu Michael Walk, Pressesprecher des Hauptzollamts Düsseldorf: „Angesichts der Art der Einfuhr verkommt ein solcher Slogan zur bitteren Satire.“

Für den Einführer wird dieser Fall noch ein Nachspiel haben. Auf ihn kommen Kosten in vierstelliger Höhe zu.