Düsseldorfer Zöllner finden totes Nil-Krokodil in Reisegepäck

Dieses Krokodil will der Reisende nach eigenen Angaben für 25 US-Dollar in einem Souvenirshop als Geschenk für seine Mutter gekauft haben.
Dieses Krokodil will der Reisende nach eigenen Angaben für 25 US-Dollar in einem Souvenirshop als Geschenk für seine Mutter gekauft haben.
Ein Urlauber wollte mit dem Körper eines Nil-Krokodils am Düsseldorfer Flughafen einreisen. Doch diese Tiere stehen unter Artenschutz.

Düsseldorf.. Einen ausgestopften Kopf mit der daran noch befestigten Haut des restlichen Körpers eines Nil-Krokodils fanden Zöllner am Düsseldorfer Flughafen im Gepäck eines Reisenden. Der 44-Jährige reiste über St. Petersburg aus Mauritius ein und wollte den Zollbereich durch den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren verlassen, als Zöllner ihn zur Kontrolle baten.

Im Gepäck fanden sie dann das geschmacklose Souvenir, das der Reisende nach eigenen Angaben für 25 US-Dollar in einem Souvenirshop als Geschenk für seine Mutter gekauft hat.

Nil-Krokodile sind vom Aussterben bedroht und daher von der Artenschutzverordnung erfasst. Da sie auf Mauritius nicht natürlich vorkommen, ist die Herkunft dieses Exemplars zweifelhaft. Die Einfuhr ist daher verboten.

Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren ein. Das Nilkrokodil ist sichergestellt und wird auch nach Abschluss des Verfahrens nicht mehr an den Beschuldigten zurückgegeben. (we)

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