Razzia
Düsseldorfer Polizei erwischt Autoknackerbande
29.07.2010 | 17:09 Uhr 2010-07-29T17:09:00+0200
Düsseldorf/Essen.Die Düsseldorfer Polizei hat bei einer Razzia in Essen-Katernberg vier Männer festgenommen. Sie gehören zu einer litauischen Autoknackerbande. 15 Bordcomputer und Navigeräte im Wert von fast 40 000 Euro wurden sichergestellt.
Nach wochenlanger Observation in einem Essener Abrisshaus hat die Düsseldorfer Polizei eine litauische Autoknackerbande hoch genommen. Cheffahnder Jürgen Franke spricht von einem „schweren Schlag“ gegen die international agierende Gruppe.
An die Hintermänner ist man allerdings bisher nicht herangekommen. Bei einer Razzia der Polizei in Essen-Katernberg wurden am Mittwoch vier Männer zwischen 19 und 25 Jahren festgenommen. Die Beamten stellten 15 Bordcomputer und Navigeräte im Wert von fast 40 000 Euro sicher, die in diesem Monat in Wittlaer, Golzheim und Stockum aus Limousinen entwendet worden waren. Die Polizei glaubt, dass die Bande weitaus mehr Straftaten begangen hat.
Ein Litauer wurde festgenommen
Seit Jahren ist Jürgen Franke und sein Team vom Kommissariat KK 33 Autoknackern dicht auf den Fersen - und das mit Erfolg: Die Zahl der jährlichen KFZ-Aufbrüche von anfangs fast 12 000 wurde inzwischen halbiert, die Aufklärungsquote stieg um das Fünffache. Doch in den linksrheinischen Stadtteilen und im Düsseldorfer Norden wurden jüngst wieder auffallend viele Taten angezeigt. Dort waren offenbar professionelle Banden am Werk, an die die Polizei nicht herankam.
Bis zum 29. Juni. Ein aufmerksamer Zeuge in Lichtenbroich sah, wie vier Männer eine Autotür aufbrachen und alarmierte sofort die Polizei. Ein Litauer wurde festgenommen, seinen drei Komplizen gelang die Flucht.
Verdächtiger schwieg wie ein Grab
Der Verdächtige schwieg wie ein Grab. Mit der Tat habe er nichts zu tun, sagte er nur und wollte nicht mal seinen Namen nennen. Der Haftrichter ließ ihn wieder laufen. In diesem Fall war es ein Glück für die Polizei, die den Freigelassenen verfolgte. Die Spur führte zu einem leerstehenden Abrisshaus in Essen-Katernberg, in das die Bande eingedrungen war und dort heimlich ihr Quartier aufgeschlagen hatte.
Die Polizei legte sich wochenlang auf die Lauer. Sie hatte die nötigen richterlichen Beschlüsse, fotografierte jeden, der ein- und ausging. 15 bis 20 Verdächtige machten die Fahnder aus, die abends das Haus verließen und erst morgens wieder zurückkehrten. Sie waren auf Diebestour - auch in Düsseldorf. Da ist sich der 1. Hauptkommissar Franke sicher. Aber auf frischer Tat ertappen konnte er sie nicht. Den Verdächtigen gelang es stets, die Verfolger zuvor abzuschütteln. Die Beute wurde unterwegs offenbar im Wald oder im Park vergraben.
Als am Mittwoch einige Litauer mit Trolley und vollem Rucksack am Haus zu sehen waren, entschloss sich die Polizei zum Zugriff. Im Gepäck fanden sie Navis und Bordcomputer aus den letzten Düsseldorfer Beutezügen. Sichergestellt wurden auch Stadtpläne, in denen Straßenzüge in begehrten Wohnvierteln markiert waren.
14:52
Ist aber nur ein ganz kleiner Fang ohne Hintermänner - eigentlich kaum der Rede wert , aber dennoch Glückwunsch
11:34
Was hat das mit Italien zuu tun @Ali??
Nun ja die EU Erweiterung hat sich ja gelohnt.
Fragt sich nur für wen.
11:13
Wen wundert das noch??Besser kann es Ausländern nicht gehen, als in Deutschland erwischt zu werden.?Man wird sie nach kurzer Zeit entlassen, wenn sie überhaupt sitzen müssen, dann sozialisieren und mit allem versorgen, was der Mensch so braucht.?Und dann geht es wieder los.
02:27
mamma mia,italiano Brüder,seid doch braw.An polizei stelle würd ich mal den Knacker Bande die Ohren Lang ziehen.Gibt es in Italia kene Autos mehr.
z.b von Kanzler Berloscini
01:16
ist ja toll, daß der haftrichter den haupttäter gleich wieder frei ließ
22:05
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
19:33
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
19:20
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.