Düsseldorfer kontern Kölner Attacke auf Altbier
19.02.2010 | 11:08 Uhr 2010-02-19T11:08:00+0100
Düsseldorf/Erkrath. Ja sind wir im Wald hier? Das fragte sich Torsten Heinson, als in Düsseldorf eine Kölsch-Brauerei auf Plakaten das heimische Alt verhöhnte. Heinson und Freunde des dunklen Bieres kontern die Kölner Attacke nun im Internet: auf allen Web-2.0-Kanälen und mit eigenen Kalauern.
Der Feind kam unerwartet. Irgendwann tastete sich eine bekannte Kölsch-Marke mit ihrer Plakatwerbung nach Düsseldorf vor. Da hatte sich der Alt-Trinker Torsten Heinson aus Erkrath noch nicht viel bei gedacht. Er fand das sogar „mutig”. Doch dann kam eines Tages der – aus seiner Sicht – verbale Tiefschlag. Auf riesigen Plakatwänden verhöhnte die Kölner Brauerei den Düsseldorfer Gerstensaft. Die hiesigen Biertrinker blickten auf ein leeres Kölschglas mit dem passenden Slogan: „Bevor es Alt wird.”
Alt-Kanzler und Kölsch-Kanzler
Als er dieses Plakat bemerkte, sagte sich Heinson: „Jetzt ist der Kanal voll.” Der 45-Jährige bläst zur Gegenoffensive. Seine Waffe: Kalauer, Wortspiele und die Internet-Gemeinschaft. Auf der Website http://www.alt-knallt.de/ sammelt der Mitinhaber einer Erkrather Agentur Ideen für Gegenplakate. Ganz nach dem Motto: „Lasst die Kölner Alt aussehen.”
Die ersten Versuche sich gegen die böswillige Bier-Verunglimpfung zu wehren, sind schon eingetrudelt. Da stehen etwa gefülltes Alt- und Kölschglas nebeneinander und die Frage im Raum „Bier oder Limo?” Sogar Konrad Adenauer wird in den Bier-Zwist hineingezogen. Zu seinem Bild dichtete ein Internet-Nutzer: „Schon mal was von einem Kölsch-Kanzler gehört?”
Nicht ganz bierernst
Zusätzlich nutzt die „freiwillige Initiative zur Rettung des Altbiers” wohl alle Kanäle des Web 2.0, um ihre Alt-Kampagne in die mediale Präsenz zu rücken. Im Netzwerk Facebook, über den Mikro-Bloggingdienst Twitter, auf der Videoplattform YouTube und im Studenten-Netzwerk StudiVZ.
Das ganze Projekt, so gesteht der Erkrather, ist aber dann doch nicht so „bierernst” gemeint. „Alles mit einem Augenzwinkern, so ähnlich wie sicherlich auch die Kölsch-Reklame gemeint war”, sagt Heinson. Und beruflich ist die Aktion für den Selbstständigen auch von Vorteil. Anhand des Projekts lässt sich für Kunden leicht demonstrieren, wie Internet-Gemeinschaften am wirkungsvollsten funktionieren und wie man gekonnt seine Themen auf anderen Plattformen vernetzt.
Mission gelungen. Prost!
09:19
...von kölsch ist nicht die rede
09:17
..dat wasser von kölle iss jut...
16:33
In Köln trink ich Kölsch und in D-dorf Alt. Wo ist das Problem.Beides obergärig. Mir schmeckt beides. Hauptsache es macht im Kopf durcheinander.
Es gab sogar in Monheim eine Brauerei die beide Sorten brauten. Wohl einmalig.
11:14
@5
Das nennt man Lebensstil und -qualität ....
aber was versuch ich das einer Frau zu erklären
10:27
@1 von Fahrer:
Melde mich aus Duisburg, also dem westlichen Ruhrgebiet. Kann über Ihren Witz nicht lachen. Ehre allen Biersorten, auch Alt und Kölsch!
Übrigens trank der Ruhrpottler historisch gesehen nicht Pils. EXPORT war das Gesöff der Jungs im Pütt und vor dem Hochofen. Schmeckte scheußlich ... und wir heute kaum noch hergestellt.
10:17
Was für ein Bier-Faschismus!
09:54
Alt-Bier....das es das überhaupt noch gibt
06:34
erstes .... sollte es heissen
06:33
Als ich Ostfriese, mein erster Kölsch erblickte kam sofort der Gedanke: Das Pferd hat Zucker!
.-)
23:42
Ein Düsseldorfer,ein Kölner und einer aus dem Ruhrpott gehen in eine Kneipe und wollen einen trinken.
Der Düsseldorfer bestellt Alt,klar.
Der Kölner sein Kölsch klar.
Der Mann aus dem Ruhrpott bestellt eine Cola.
Die beiden anderen Fragen entgeistert:Ich dachte wir wollen einen Trinken!Du bestellst nur Cola?
Ja,sagte Ruhrpottler eigentlich trinken wir bei uns ja Pils,aber da Ihr ja kein Bier bestellt habt,dachte ich,ich bestell auch kein´s...