Düsseldorfer Feuerwehr befreit Insassen aus Polizeigewahrsam

Mit einem Trennschleifer mussten Feuerwehrleute die Tür einer Gewahrsamzelle öffnen. (Archivbild)
Mit einem Trennschleifer mussten Feuerwehrleute die Tür einer Gewahrsamzelle öffnen. (Archivbild)
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Düsseldorfer Feuerwehr musste am Donnerstagmorgen einen Insassen aus der Gewahrsamstelle des Polizeipräsidiums befreien. Dazu rückte sie mit Trennschleifer an.

Düsseldorf.. Zu einem besonderen Einsatz rückten acht Feuerwehrleute am Donnerstagmorgen aus. Gerufen wurden sie von Kollegen der Polizei. Der Grund: Eine defekte Stahltür in der Gewahrsamstelle im Präsidium. Während sich ein Insasse in der Zelle befand, reagierte das Türschloss nicht mehr.

Die Feuerwehr musste einen Trennschleifer einsetzen, um den Riegel der Tür zu durchtrennen und diese wieder zu öffnen. Dem Eingeschlossenen ging es dabei nach Angaben der Polizei die ganze Zeit "kontinuierlich gut".

Feuerwehrleute erstmals in Gewahrsam

Zunächst eilten nur zwei Feuerwehrmänner zum Polizeipräsidium – Experten für Türöffnungen. Doch scheiterten diese mit ihrem Gerät an der schweren massiv verriegelten Zellentür. So musste noch ein Löschfahrzeug von der Feuer- und Rettungswache Hüttenstraße zur Unterstützung kommen. Mit einem großen Trennschleifer konnten die Feuerwehrleute die Tür dann doch noch öffnen. Exakt zwischen Tür und Rahmen schnitt ein Feuerwehrmann den Riegel durch.

Für die acht Feuerwehrleute war es der erste Aufenthalt in der Gewahrsamstelle des Polizeipräsidiums Düsseldorf, der allerdings nicht länger als eine Stunde dauerte. (we)