Düsseldorf ehrt "Ela"-Baum-Spender mit Monument im Hofgarten

Die vier Macher der Kreativschmiede „Das gute Ding“ stellten gemeinsam mit Helga Stulgies das Denkmal vor.
Die vier Macher der Kreativschmiede „Das gute Ding“ stellten gemeinsam mit Helga Stulgies das Denkmal vor.
Foto: Stahl
Was wir bereits wissen
Ein Jahr nach dem verheerenden Sturm "Ela" wird das erste Spendermonument im Hofgarten installiert. Pünktlich zum „Fest der Vielfalt“ am Sonntag, 14. Juni.

Düsseldorf.. Nach dem Sturm Ela setzte eine große Welle der Hilfsbereitschaft ein. Viele Düsseldorfer wollten und wollen sich am Wideraufbau ihrer Stadt beteiligen und spendeten für neue Bäume in den Parks und Alleen ihrer Gartenstadt. Die Anstrengungen lohnen sich. Für 3442 kaputte Straßenbäume wurden bereits 1000 Neue in der vergangenen Pflanzperiode gesetzt. Weitere 600 werden in diesem Jahr folgen. Ein großer Teil dieser Aufbauarbeiten wurde durch die Spenden verschiedenster Bürgerinitiativen und Einzelpersonen finanziert. 2,5 Millionen Euro kamen bislang zusammen, Tendenz steigend!

Jahresringe in Form einer Bodenplatte

Während bei den Straßenbäumen Namensschilder auf die jeweiligen Spender aufmerksam machen, sollen in den Grünanlagen der Stadt fortan die Träger der Baumpatenschaften jeweils an zentraler Stelle in Form eines Spenderdenkmals gewürdigt werden. Im Hofgarten wird genau ein Jahr nach dem verheerenden Pfingststurm und pünktlich zum „Fest der Vielfalt“ am kommenden Sonntag, 14. Juni, das erste Spendermonument mit dem Titel „Jahresringe“ in Form einer Bodenplatte auf der Schützenwiese zwischen Oederallee und Inselstraße installiert, dort, wo bis zum Sturm der so genannte Hochzeitsbaum stand.

„Das ist ein passender Ort, um eine schöne Idee zu realisieren und das einzigartige Engagement der Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürger zu würdigen. Tatsächlich kann das Denkmal in Jahresringen immer weiter wachsen. So wird zwar an den Sturm und seine Folgen erinnert, zugleich ist dieses Denkmal aber auch auf die Zukunft ausgerichtet“, erklärt Gründerdezernentin Helga Stulgies.

Entwickelt wurde das Konzept Jahresringe von den Sturmbrettchen-Machern Philip Behrend, Phillip Bilke, Daniel Goll und Tobias Jochinke. Die Sturmnacht hat die vier Studienfreunde, die bis dahin jeder für sich arbeiteten, auch beruflich zusammenrücken lassen: Über die Sturmbrettchen-Aktion entstand die Firma „Das gute Ding“, die Jahresringe sind nun eine zweite Idee aus der Kreativschmiede der vier Gestalter. Im Inneren des Monuments sind zwei Texte zur Geschichte des Hofgarten und des Sturms gegeneinander gespiegelt. Drumherum wachsen die Jahresringe de Spender.

Im Hofgarten sind es bislang 85 Namen. Ein Plättchen ist den Machern besonders ans Herz gewachsen: Alina&Luca – Für unseren Opa Theo.