Die Sicherheit von Radlern steht im Fokus

Kaiserswerth..  Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 5 hat in der jüngsten Sitzung des Gremiums mehrere Anträge und Anfragen gestellt, die für alle Verkehrsteilnehmer bessere Bedingungen schaffen sollen. Den Anträgen ist die Bezirksvertretung einstimmig gefolgt. Um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrer zu verbessern, soll der Zebrastreifen an der Niederrheinstraße in Lohausen optisch hervorgehoben, der Radweg im Bereich Kreisverkehr Lohausen deutlich markiert werden. Außerdem soll der Fuß- und Radweg am Rhein zwischen Schnellenburg und Wasserwerk mit einer neuen Deckschicht versehen werden.

Da viele Baustellen im Stadtbezirk 5 vor allen Dingen Bürgern mit Geh- oder Sehbehinderungen einschränken, will die CDU, dass die Verwaltung künftig bei der Genehmigung der jeweiligen Baustellen Vorgaben zur Art der Sicherung macht. Erst gar keine Probleme aufkommen lassen wollen die Lokalpolitiker im Bereich der Wacholderstraße, in der mehrere neue Wohnhäuser gebaut werden. Für dieses Gebiet fordern sie ein Verkehrsgutachten. „Dieses soll klären, wo die Autos parken und wie die verschiedenen Verkehrsströme konfliktfrei geführt werden können“, sagt BV-Mitglied Stefan Koch.

Auch zum Thema Carsharing stellte die CDU einen Antrag. Die Verwaltung soll nun prüfen, welche Anreize für die Anbieter geschaffen werden können, damit diese ihr Einsatzgebiet erweitern. Denn bisher wird der Großteil des Stadtbezirks 5 von diesem Auto-Leih-Angebot ausgespart.

Für zwei staugefährdete Bereiche soll die Verwaltung nach Lösungen suchen. So führt der Abhol- und Bringverkehr zur International School täglich am Vormittag und Nachmittag zu einer Blockade der Niederrheinstraße. Außerdem möchte die CDU, dass die Kreuzungsbereiche Nordstern und Niederrheinstraße/Stockumer Höfe neu überplant werden. „Dieser Bereich wurde vor über 30 Jahren geplant, das Verhalten von vielen Autofahren hat sich verändert, ohne Rücksicht werden Kreuzungen blockiert“, sagte Fraktionsvorsitzender Bernhard von Kries.