Die Muskeln richtig nutzen!

Die Technisierung und Automatisierung der Arbeitswelt und auch das Freizeitverhalten, bestehend aus Internet und Fernsehen, tragen dazu bei, dass bisher keine Generation die Muskeln so wenig genutzt hat wie unsere. Die Folge der körperlichen Inaktivität sind Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck, Depression oder Typ 2 Diabetes. Jedoch kommt es auf die Intensität der Bewegung an, denn bekanntlich macht die Dosis das Gift.

In einer dänischen Studie an über 1000 Joggern und über 400 Bewegungsmuffeln im Alter zwischen 20 und 86 Jahren wurde nun geprüft, welche Laufintensität am günstigsten ist. Die Jogger wurden anhand der Laufintensität und -geschwindigkeit in drei Gruppen aufgeteilt. Nach einer Beobachtungszeit von zwei Jahren zeigte sich, dass im Vergleich zu den Bewegungsmuffeln die Gruppe, die eine bis 2,4 Stunden pro Woche joggte, die niedrigste Sterblichkeit hatte. Bei steigender Laufintensität reduzierte sich der günstige Effekt des Laufens auf die Überlebensrate. Die Läufer mit den höchsten Trainingsleistungen hatten sogar eine höhere Sterblichkeit im Vergleich zu den Nicht-Läufern.

Diese Daten zeigen, dass die Bewegungsintensität, die sich gesundheitlich günstig auswirkt, für viele Menschen eigentlich erreichbar wäre. Der Düsseldorfer würde dies – wie vieles im Leben – so zusammenfassen: Bloß nit öwwerdrieve...

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