Die Air Berlin und der Koffer-Ärger

Man kommt gut gelaunt aus dem Urlaub, hatte zwei Wochen Sonne, Strand und Meer – und am Düsseldorfer Flughafen ist die Erholung mit einem Schlag dahin. So geschehen mal wieder diese Woche. Abgesehen davon, dass das Wetter auf Gran Canaria erheblich besser war als hier am Rhein, machte die Gepäckentladung am Flughafen die Erholung ruckzuck zunichte.

Acht Fluggäste, deren Gepäck wegen ihres Vielflieger-Statuses mit „Priority“ (Vorrang) gekennzeichnet war, mussten besonders lange auf ihre Koffer warten. Dass Priority-Gepäck durch das von Air Berlin beauftragte Abfertigungsunternehmen vorrangig ausgeladen wird, ist eine Seltenheit. Daran haben sich Statuskunden bereits gewöhnt. Dass sie allerdings bis zuletzt auf ihr Gepäck warten müssen, ist neu. Und neu ist auch, dass das Band, nachdem das normale nicht mit „Priority“ gekennzeichnete Gepäck längst weg ist, erst einmal 15 Minuten leer seine Runden dreht, bevor das restliche Gepäck kommt.

Mieser Service, der noch getoppt wird vom Personal des Lost & Found-Schalters der für Air Berlin tätigen Handling-Firma AHS. Von dort allerdings gab es inzwischen eine schriftliche Entschuldigung. Und von Air Berlin, deren neuer Chef Pichler doch den Kundenservice erheblich verbessern wollte? Von dort hört man nichts...