Der Burger ist König in Langenfeld

Langenfeld..  Kaum hat die Filiale der Fast-Food-Kette Burger King geöffnet, strömen bereits die ersten hungrigen Kunden in den Innenraum. Zur Mittagszeit haben sich lange Schlangen an den Kassen gebildet. Burger, Fritten und Limo gehen zügig über die Ladentheke. „Es läuft für uns noch besser als geplant“, meint Beatrix Große-Allermann.

Gemeinsam mit ihrem Mann Dirk betreibt die Franchise-Nehmerin bereits sechs Betriebe in Köln und Umgebung. In Langenfeld hat seit vergangenen Sonntagabend Nummer sieben geöffnet.

„Wir sind mit den Bauarbeiten schneller als gedacht fertig geworden“, freut sich die 49-Jährige. Systemgastronomie hat sie nach eigenem Bekunden „von der Pieke auf gelernt“ – allerdings in einem anderen Unternehmen. Als sich vor 14 Jahren die Chance bot, sich als Franchisenehmerin bei Burger King selbstständig zu machen, hat die Geschäftsfrau nicht lange überlegt. „Die Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut“, sagt sie.

Ihre neue Filiale inklusive Drive in und Kinder-Ecke in Langenfeld ist an der Ecke zwischen Kronprinz- und Schneiderstraße zu finden. Die Distanz zum Restaurant in Monheim beträgt gerade einmal sieben Kilometer. 25 bis 30 neue Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit hat Große-Allermann geschaffen.

Mit der Yi-Ko-Holding, die 89 Standorte betrieb und vor einigen Wochen das Image der Kette mit Meldungen über Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen schädigte, habe sie nichts zu tun, betont Große-Allermann.

In der Woche soll die Filiale bis 2 Uhr geöffnet haben und am Wochenende bis 5 Uhr morgens – vor allem wegen der benachbarten Diskothek.