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Daniel Gardenier friert für ein heißes Video

24.01.2011 | 22:19 Uhr
Daniel Gardenier friert für ein heißes Video

Monheim.Daniel Gardenier, Band mit Monheimer Wurzeln, ließ sich für die neue Single-Auskopplung „Im selben Boot“ filmen. Die Musiker konnten sich im Dezember über Auszeichnungen beim deutschen Rock- und Pop-Preis in Wiesbaden freuen.

Eisig kalt ist es auf dem Parkdeck von Babilon Records, doch die Band Daniel Gardenier lässt sich von ihrem Plan nicht abbringen: Hier soll das erste Video des Quintetts gedreht werden.

Offen und unbeheizt ist der Betonbau ein ungemütlicher Ort für das Set am Freitag. Literweise Kaffee und Tee konsumieren Musiker, Kameramann und Manager an über die Stunden, um sich halbwegs warm zu halten.

„Im selben Boot“, so heißt die erste Single-Auskoppelung des im Mai erscheinenden Albums. Ganz schön lange dauert es, bis alle Szenen im Kasten sind. Dabei passiert vor der Kamera gar nicht so viel. Einzelaufnahmen von Sänger Daniel und den übrigen Bandmitgliedern, dann einige Bandtotalen, das war es schon.

Schneller spielen für den Kameramann

Für Kameramann Stefan Dschaak spielt die Band ihr Lied deutlich schneller als normal. Wiedergegeben wird das Video später bei Normalgeschwindigkeit - dann sehen die Bewegungen wie in Zeitlupe aus.

Frieren für ein cooles Video

Seit ihrem ersten Auftritt bei den Monberg-Lichtern im August legten die fünf engagierten Musiker einen wahrhaften Senkrechtstart hin. 35 Gigs spielten sie seitdem.

Im Dezember konnten sich die Künstler aus Monheim-Baumberg über eine sechsfache Auszeichnung beim deutschen Rock- und Pop-Preis in Wiesbaden freuen. Letzten Montag erschien die Single-Auskoppelung mit dem Titel „Schwindlig“ aus ihrer ersten EP „Kämpfer“.

„Wir hoffen sehr, dass die Radiostationen den Song regelmäßig spielen. Mit deutschsprachigen Texten ist es gar nicht so einfach, ins Radio zu kommen.“, weiß Sänger Daniel. Dennoch singt er gern in seiner Muttersprache, empfindet sie als ehrlich und direkt. Die erste LP ist ebenfalls schon aufgenommen. Produziert wurde sie von Götz von Sydow, der der Band Luxuslärm zu einem viel versprechenden Start verholfen hat.

Ürsprünglichen Namen beibehalten

Dirk Babilon, Inhaber des Plattenlabels Babilon Records, kennt Frontmann Daniel aus seinen Tagen bei der Essener Band Invanes. Nach einem Solo-Auftritt bei einem Klassentreffen Babilons schlug er dem Sänger und Gitarristen vor, zusammen zu arbeiten. Musiker wurden gesucht, die zunächst als Backing-Band engagiert wurden. „Inzwischen sind wir aber zu einer absolut einheitlichen Band zusammengewachsen.“, findet der Sänger. Ihren ursprünglichen Namen haben sie beibehalten - der sei den Leuten inzwischen geläufig.

Gitarrist Philipp Evers (21), Drummer Tobias Vogelsang (24), Keyboarder und zweiter Gitarrist Marius Kannengießer, Bassistin Yvonne Pauli und Sänger Daniel Gardenier sind mittlerweile unter Vertrag bei der Booking Agentur Extratours. 50 bis 70 Live-Auftritte wollen die Künstler in diesem Jahr erreichen.

Petra Lehmann

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