Chor aus Wittlaer spielt in Komödie von Sönke Wortmann mit

Der Kinderchor von St. Remigius mit Regisseur Sönke Wortmann bei den Filmaufnahmen im Cecilien-Gymnasium
Der Kinderchor von St. Remigius mit Regisseur Sönke Wortmann bei den Filmaufnahmen im Cecilien-Gymnasium
Foto: Constantin-Film/TOM TRAMBOW
Was wir bereits wissen
Der Kinderchor St. Remigius ist in einer Szene des Films „Frau Müller muss weg“ zu sehen. Der Regisseur kennt die Chorleiterin über seine Kinder.

Wittlaer..  Gleich 60 Kinder aus Düsseldorf, allesamt Mitglieder des Kinderchors St. Remigius in Wittlaer, sind in der Komödie „Frau Müller muss weg“ von Sönke Wortmann zu sehen, die zurzeit erfolgreich in den Kinos läuft. In der Abschlussszene des Films stehen die Jungen und Mädchen auf einer Bühne und spielen einen Schulchor, der den „Abendsegen“ von Humperdinck vorträgt. „Dafür mussten wir nicht lange üben, denn das Stück haben wir sowieso im Repertoire“, erklärt Chorleiterin Petra Verhoeven. Sie war es, über die der Kontakt zu dem bekannten Regisseur, der seinen Wohnsitz in Kalkum hat, zustande kam. Denn Wortmanns eigene Kinder hatte früher auch Musikunterricht bei Verhoeven, die mit rund 200 Mitgliedern einen der größten Kinder- und Jugendchöre in Düsseldorf aufgebaut hat.

Vor einem Jahr fuhren die jungen Sänger nach Köln in ein Tonstudio, um das Lied aufzunehmen, das dann später der Szene unterlegt wurde. Die Filmaufnahmen folgten einige Wochen später in der Aula des Düsseldorfer Cecilien-Gymnasiums. „Das war alles sehr spannend und ich hätte nicht gedacht, dass so viel Zeit für zwei Minuten Film benötigt werden“, sagt der zwölfjährige Floris. Seine Erkenntnis nach dem aufregendem Erlebnis: „Ich würde jederzeit wieder mitmachen, auch wenn mein Schauspieltalent nicht sehr groß ist.“ Zu den Höhepunkten des Drehtages gehörte eine spontane Aktion der Schauspielerin Anke Engelke. Sie erschien mit ihren Kollegen Alwara Höfels, Mina Tander, Ken Duken, Jürgen Maurer, Justus von Dohnányi und Rainer Galke am Set, um mit den Kindern zu „Because I’m happy“ zu tanzen. „Danach war die Anspannung des ganzen Tages verschwunden“, sagt Verhoeven.

Den Film durften sich die jungen Schauspieler zusammen mit ihren Eltern zwei Tage vor dem offiziellen Filmstart gemeinsam anschauen. „Die Szene ist ja nicht lang, aber alle haben sich auf der Leinwand entdeckt“, sagt Verhoeven.