CDU-Kandidaten Jarzombek und Philipp siegen
27.09.2009 | 21:29 Uhr 2009-09-27T21:29:00+0200
Düsseldorf. Die CDU-Kandidaten haben beide Düsseldorfer Wahlkreise gewonnen: Im Düsseldorfer Norden erreichte Thomas Jarzombeck 43,5, Michael Müller (SPD) nur 28,6 Prozent der Erststimmen. Im Wahlkreis II wählten die Düsseldorfer Beatrix Philipp (CDU) direkt nach Berlin.
Beatrix Philipp (CDU) sicherte sich im Wahlkreis 108 37,7 Prozent der Stimmen. Karin Kortmann (SPD) erhielt im Düsseldorfer Süden bei einer Wahlbeteiligung von 68,8 Prozent nur 33,3 Prozent der Erststimmen. Michael Dimitrov (FDP: 8,1%), Holger-Michael Arndt (9,9%) und Star-Linke Sarah Wagenknecht-Niemeyer (9,7%) scheiterten jeweils knapp an der "Zehn-Prozent-Hürde".
Gisela Piltz (FDP) sichert sich 10,4 Prozent der Erststimmen
Die Zahlen zur bitteren Niederlage von Michael Müller (SPD, im Bild oben mit Karin Kortmann) im Norden der Stadt: Während er nur 28,6 Prozent der Erststimmen erhielt, gaben 43,5 Prozent der Wähler ihre Stimme Thomas Jarzombek (CDU). Gisela Piltz (FDP) sicherte sich 10,4 Prozent der Erststimmen, Mona Neubaur (Grüne) 10,1 Prozent.
Die übrigen Erststimmen-Ergebnisse: Helmut Born (Linke) schaffte nur 6,5 Prozent, Manfred Helmut Breidbach (NPD) 1,2 Prozent, Kai-Müller-Horn (MLPD) 0,1 Prozent.
Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 107 lag bei 73,1 Prozent.
22:32
Nun kann man wohl mit Recht behaupten, dass sich die Düsseldorfer SPD zerlegt hat. Fröhlich stimmt mich das nicht, obwohl ich zu den Schwarzen zu rechnen bin. Sozengehabe fehlt mir nicht, aber die breite Vertretung der Arbeitnehmer, die fehlt mir doch.
Aber die war ja schon lange nicht mehr spürbar. Blonde Ideologenemanzen nahmne nur noch für sich in Anspruch, die Arbeitnehmerschaft zu vertreten. Ihre Zielsetzung war eine völlig andere. Und der gediegene Arbeitnehmerflügel der Düsseldorfer SPD, der wurde ja in der Partei von machtgeilen und überheblichen Naturblondchen entmachtet und eleminiert.
Nun war das Konzept der Damen immer die Betonopposition. Und genau darum haben sie auch zu verantworten, dass sich die breite Mehrheit der Düsseldorfer ARbeitnehmer mit Grausen von der SPD abgewendet hat. Niederschmetternd in welchem Maße sich genau diese Klientel im Süden der Stadt von der Wahl fernhielt.
Also hält sich mein Mitleid mit den Genossen in Grenzen. Das es nun in der Stadt keine zweite Volkspartei mehr gibt, dass liegt mir im Magen.