Büromarkt im Aufwind

„Nirgends in Deutschland lohnen sich Investitionen in Büroflächen so wie in Düsseldorf und Köln. Beide Städte haben 2014 deutschlandweit die höchste Nettoanfangsrendite erzielt. Während es in den anderen 7 A-Standorten zu moderaten Rückgängen kam, blieben die Rheinmetropolen stabil und bieten Investoren 5 Prozent Nettoanfangsrendite.“ So fasst der Regionalvorsitzende des ZIA, Hans-Richard Schmitz, die Ergebnisse des Frühjahrsgutachtens der Immobilienweisen 2015 zusammen, das diese Woche in Berlin der Bundesregierung überreicht wurde.

„Auch bei den Renditen für Einzelhandelsimmobilien liegen Köln mit 4.75 % und Düsseldorf mit 4,7 % an der Spitze vor anderen deutschen Städten. Vor allem in Düsseldorf gibt es trotz dem erfolgten Flächenzuwachs nach wie vor einen Nachfrageüberhang, so dass wir von einer eindeutig positiven Mietenentwicklung ausgehen können. In der Königsallee werden Höchstmieten für den Einzelhandel von 265 Euro/m² erzielt“, ergänzt Schmitz.

„Die heimische Immobilienwirtschaft hat nach wie vor viel Wind unter den Flügeln. Sie ist Stabilitätsanker und Jobmotor zugleich. Damit dies so bleibt, brauchen wir von der Politik stabile Rahmenbedingungen. Steigende Investitionskosten durch teurere Flächen und höhere energetische Standards belasten die Branche. Auch die in NRW erhöhten Grunderwerbsteuern sind kontraproduktiv und verteuern den dringend benötigten Wohnungsbau.“, so Schmitz.